Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

urea

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Hallo,

meine Frau ist jetzt in der 30+1 SSW und liegt seit drei Wochen wegen vorzeitiger Wehen im KH. Allerdings sind die seit ca. 2 Wochen im CTG nicht mehr sichtbar.
Leider sagen einem die Ärzte nicht alles und man muss ihnen alles irgendwie entlocken. Gestern hat sie in ihrer Akte einen Eintrag endeckt, welcher ihr Sorgen bereitet "urea urealyticum nachgewiesen". Die Ärtzin sagte ihr die Infektion wird erst nach der Schwangerschaft behandelt. Das wenige was ich bisher gefunden habe ist dazu widersprüchlich. Sollte es nun doch behandelt werden, von was hängt eine Behandlung ab? Besteht irgeneine Gefahr für das Baby. Ich bin einigermaßen beunruhigt.

von ma am 24.10.2003, 11:44 Uhr

 

Antwort auf:

urea

Es handelt sich um ein Bakterium, dessen Rolle bei der Verursachung von Frühgeburt seit einigen Jahren im medizinisch-wissenschaftlichen Raum diskutiert wird. Eine Besiedlung mit diesem Keim ist jedenfalls mit Frühgeburt korreliert. Noch unbewiesen ist, ob dieses Zusammentreffen als ursächlich zu werten ist und ob durch antibiotische Behandlung eine Frühgeburt verhindert werden kann. Ein solcher Behandlungsversuch sollte derzeit nur im Rahmen von Studien erfolgen, da Nutzen und Risiko noch unklar sind.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 28.10.2003

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