Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Monitoring

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Jorch,

ich habe Ihnen vor ein paar Monaten schon einmal geschrieben und sie haben gemeint ich solle mich noch einmal melden. Hier noch mal kurz die Auffrischung:
Wir haben seit Geburt unseres Sohnes geb. 01.März 2002 einen Monitor verordnet bekommen weil er einen unklaren Sättingsabfall bis 42 % hatte.
Kind wurde komplett durchgecheckt alles in bester Ordnung, der Sättigungsabfall wurde nur bemerkt weil sich das Kind eine Nacht vorher neben mir auf einmal so komisch benahm, Köp überstreckte, und dann losschrie und dann war wieder alles in Ordnung. Herbeigerufener Kinderarzt fand Kind unauffällig. Trotzdem solle er eine Nacht ins Wachzimmer worauf sich dann der Sättigungsabfall bis 42 % ereignete. Da die Untersuchungen bis heute nichts ergaen, hier meine Fragen:

1. kann sich das Kind denn nicht nur verschluckt haben am 4. Lebenstag??
Kind leidet zudem an GÖR
2. tendieren Sie weiterhin zu einer Monitorüberwachung?? Wir hatten bis heute seit Verordnung des Monitores keinen Alarm, bzw. keinen echten Alarm??
3. ist meine Angst bezüglich des SIDS noch immer berechtigt???

Dann möchte ich noch sagen, daß bei unserer Monitorsprechstunde die Ärztin sagte das wir den Monitor nicht mehr bräuchten, aber das Kind diesen eigentlich wegen mir noch hätte. Ich habe einfach zuviel Angst noch wegen SIDS. Ich gehe auch sehr sorgfältig mit dem Monitor um. Das heißt ich wechsle täglich die elektroden, der Monitor wird eingeschaltet wenn das kInd schläft und erst wieder ausgeschaltet wenn das Kind wach ist,nachts. Tagsüber behalte ich das Kind so im "Auge" ohne das Kind zu verkabeln damit sich die Haut wieder von den Elektroden erholt und ich bin auch nie außerhalb der Wohnung wenn unser Kind schläft, sprich ich würde den Monitor stets hören.

Herr Prof. Jorch entschuldigen Sie bitte meinen ganzen Roman,

ich wünsche Ihnen auch alles Gute und bedanke mich bei Ihnen auch im Namen meiner ganuzen Familie für Ihr Tun

Mit freundlichen Grüßen

Melanie Eder mit Michael 8 Monate

von Melanie am 04.11.2002, 20:42 Uhr

 

Antwort auf:

Monitoring

Wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, würde ich das Monitoring jetzt beenden.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 05.11.2002

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