Kristin Windisch, Ergotherapeutin

Ergotherapie bei Kindern

Kristin Windisch, Ergotherapeutin

   

 

Nachtrag zu gestern

Vielen Dabk für Ihre Einschätzung.
Habe mich auch gewundert warum da Ergo nicht hilft.
Er hat keinen besonderen Leidensdruck. Er erledigt seine Hausaufgaben, braucht aber länger und ihm fallen beim Lesen viele Details auf und dann unterbricht er um diese Details im Bild zu überprüfen.
In der Schule stört er jetzt auch nicht doll. Er unterhält sich gerne mal mit dem Nachbarkind und ist hier auch langsamer als andere Kinder, aber in den "Tests" die vor Corona geschrieben wurden, war er im Mittelfeld von der zeitlichen Bearbeitung her.
Der Lehrerin wäre von sich auch nichts aufgefallen bzgl Adhs. Erst als sie den Fragebogen bekam, hat sie genau hingeschaut und gerade jetzt in Corona nutzt er in der Schule gerne die Ausrede, dass er das lieber zu Hause fertig macht.

Er kann sich zu Hause an manchen Tagen gut an Regeln halten und an manchen nicht.
Ich habe mir diesbezüglich auch eine Elternbuch gekauft und das hilft uns schon sehr

Zu den Ergebnissen beim WISC-V noch kurz die anderen Werte:
Sprachverständnis:100, visuell-räumlichr Verarbeitung:108; fluides Schlussfolgern:109;

Gestern hat mein Handy im Text aus dem durchschnittlich, ein überdurchschnittlich gebastelt.
Er war lediglich im Fehler T-Wert überdurchschnittlich (KiTAP).
Sein "Problem" ist lediglich die Reaktionsgeschwindigkeit.
Zudem muss ich sagen, dass er damals noch einen Eisenmangel hatte und zum ersten Mal in seinem Leben ein Computerspuel spielte. Die Psychologin erklärte mir, dass er Hexen hätte fangen müssen auf dem PC. Vielleicht hätte sie ihn besser vorbereiten müssen. Sie war sehr jung und auch das Elterngespräch dauerte nur 15 Minuten.

Das Abschlussgespräch mit der Kinderärztin findet erst statt.

Sonst haben wir nichts vom SPZ SPZ empfohlen bekommen, nur die Aufmerksamkeitsgruppe in deren Haus, aber da sind wir ja auf der Warteliste.

Wie kann ich es dem KiA erklären, dass er Ergo und keine Medis braucht. Er ist ein bewegungsfreudiger Junge, aber gewiss nicht so extrem.

von Spirit am 23.07.2020, 06:30 Uhr

 

Antwort:

Nachtrag zu gestern

Im Prinzip können Sie genauso wie mir beschrieben argumentieren und darauf verweisen,dass weder beim SPZ noch bei der Psychologin von Medikamenten die Rede war und auch in der Schule keine Notwendigkeit für deren Einsatz vorhanden ist, wohl aber für eine Ergotherapie mit Elternberatung und Zusammenarbeit mit der Lehrerin, um das Ausblenden von Ablenkungsreizen und die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.
Alles Gute
Kristin Windisch

von Kristin Windisch am 24.07.2020

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