Ingrid Henkes

Wie vorgehen?

Antwort von Ingrid Henkes

   

 

Wie vorgehen?

Hallo,wir haben 4 Kinder, 3 Mäd, 1Bub: 12, 10, 7, 1 J.
1)Unser 10 jhrer Sohn und 7jhr Tochter sind seit Jahren ( deutlich VOR der Geburt der Kleinsten) im "Krieg".Bereits am Morgen fangen sie an, einander zu "stören", indem mein Sohn alles an ihr negativ kritisiert, sie ihn absichtlich nervt.Meistens endet's in einem Schrei-/Wein-/Wutanfall meines Sohnes, die Kleinere triumphiert.Er schlägt sie selten, sie wehrt sich aber.
2)Generell ist mein Sohn praktisch nicht zufriedenzustellen, will immer mehr (Spielzeuge, Spielrechte am Comp...), obwohl er jetzt schon am meisten hat, anerkennt gute Leistungen anderer nicht und dreht alles so, dass es ihm passt.(nimmt alles an und meint zu wissen, was andere denken, etc.) So sind z.B.seine Leistungen nicht schlecht, sonder die von anderen viel schlechter. Kritik verträgt er gar nicht.
Dabei ist er super klug, logisch denkend, geliebt und der einzige Sohn.
Wir wissen nicht weiter. Mit Strafen(z.B. Game/Fernseh Verbot) kommen wir nicht weit, obwohl alle dann verzichten müssen...er fühlt sich immer am schlechtesten behandelt.
Woran kann das liegen? Was können wir besser machen? Herzlichen Dank!

von babettcsoka am 08.04.2021, 13:26 Uhr

 

Antwort:

Wie vorgehen?

Guten Tag,
spontan fällt mir ein, dass Ihr Sohn bei so viel weiblicher Übermacht ja gar nicht anders kann, als seine Alleinstellung (und Besonderheit) zu demonstrieren und betonen. Daraus können sich dann die weiteren Konflikte ergeben. Die Nächstjüngere lässt sich nicht gefallen, dass der Bruder alle abwertet usw..
Gibt es die Möglichkeit, dass Ihr Sohn gelegentlich etwas mit dem Vater alleine unternimmt, damit seine männliche Seite in der Familie etwas mehr Stärkung erfährt?
So ganz sicher scheint sich Ihr Sohn ja seiner Besonderheit nicht zu sein, sonst müsste er sie ja nicht immerzu betonen.
Was ist denn mit der älteren Schwester? Da scheint es nicht so viele Konflikte zu geben. Sie könnte den Bruder etwas mehr an sich binden, die zwei "Großen" sozusagen. Das könnte Ihren Sohn aufwerten und würde ihn vielleicht von der jüngere Schwester ablenken.

Ansonsten wäre es auch vorstellbar, dass Sie Ihre familäre Situation einem Familientherapeuten/in vorstellen. Die Probleme scheinen ja die gesamte Familie zu belasten und sind nicht nur auf Ihren Sohn beschränkt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Ingrid Henkes

von Ingrid Henkes am 09.04.2021

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