Karasuma
Hallo Herr Dr. Nohr, und danke für Ihre Rückfragen auf meine Frage vom Donnerstag. Es ging darum, dass mein Kind nach dem Großelternbesuch mit offenen Augen und kaum ansprechbar an meiner Schulter lag. Das kam nun 3 Mal vor und er war immer ca. 6 Stunden auf Besuch. Geschlafen hat er dort nicht. Er war dort damit ich Urlaubstage sparen konnte, weil die Tagesmutter (keine Probleme dort) im Urlaub ist. Er war schon früher am Wochenende so lange dort ohne hinterher diese Reaktion zu zeigen. Laut eigener Aussage hat er Oma und Opa lieb, er sieht sie aber meist nur 1x pro Woche, manchmal seltener. Ich hatte ein Gefühl als würde etwas nicht stimmen, er antwortete auf die Frage wie es ihm geht aber mit "gut". Ich kenne von ihm solches Verhalten nur wenn er Fieber hat, was er definitiv nicht hatte. Wortkarg ist er eigtl sonst nur gegenüber Fremden. Nach 30-60 Min spielt er normal, wirkt nicht müde, schlafen gehen (Familienbett) war später auch normal. Vom Tag erzählt hat er erst am nächsten Morgen, klang positiv. Ich frage mich, ob das darauf hindeutet dass ich ihn vermehrt vor Reizen schützen sollte bzw. ob er besonders sensibel ist? Oder braucht er dann umgekehrt mehr Reize, um sich daran zu gewöhnen?
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, es ist schon ein bißchen auffällig, dass er das nur nach dem Besuch bei den Großeltern und da drei mal hintereinander macht. Das hat m.E. mit Hypersensibilität nichts zu tun und man muß ihn auch nicht mit Reizen trainieren (oder das Gegenteil). Ich würde gar nichts tun aber darauf achten, ob dieser Zusammenhang bleibt. Vielleicht auch die Großeltern auf das Phänomen ansprechen und befragen. Und am ehesten erzählen müde Kinder was sie beschäftigt. Dr.Ludger Nohr
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