Mitglied inaktiv
Lt. MuSchG steht der ANin bei einem 8-Std.-Arbeitstag jeweils 2 mal eine halbe Stunde Stillzeit zu. Leider will meine Tochter nicht an die Brust (bedingt durch den Kaiserschnitt und den zu späten Milcheinschuss). Da sie jedoch ein erhöhtes Allergierisiko hat, pumpe ich die Milch ab. Nun meine Frage: Wenn ich wieder arbeiten gehe, müsste ich auch nach spätestens 4 Stunden abpumpen, da sonst auch die Brüste schmerzen. Muss der AG mir diese Zeit dafür ebenfalls einräumen oder betrifft dies tatsächlich lediglich den reinen Stillvorgang? Vielen Dank für Ihre Hilfe. Diana
Kristina Wrede
Liebe Diana, das Gesetz selbst sagt nichts darüber aus. Jedoch gibt es eine Empfehlung der Nationalen Stillkommission am BfR vom 26. März 2003, zum Mutterschutzgesetz. Daraus zitiere ich dir wie folgt: "Nach §7, Abs. 1 hat die stillende Mutter Anspruch auf Stillpausen. "Stillenden Müttern ist auf ihr Verlangen die zum Stillen erforderliche Zeit, mindestens aber zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal täglich eine Stunde freizugeben. Bei einer zusammenhängenden Arbeitszeit von mehr als acht Stunden soll auf Verlangen zweimal eine Stillzeit von mindestens fünfundvierzig Minuten oder, wenn in der Nähe der Arbeitsstätte keine Stillgelegenheit vorhanden ist, einmal eine Stillzeit von mindestens neunzig Minuten gewährt wird. Die Arbeitszeit gilt als zusammenhängend, soweit sie nicht durch eine Ruhepause von mindestens zwei Stunden unterbrochen wird." Nach Auffassung der Stillkommission können diese Pausen auch dazu dienen, Milch abzupumpen, wenn das Kind nicht an der Arbeitsstätte gestillt werden kann." Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
dir muß ein raum zur verfügung gestellt werden, bei 8h tag 2x30 minuten oder 1x eine std und bei mehr als 8,5h arbeitstag 2x45 min bzw 1x90 min. übliche tips mit bild vom kind dabei haben damit milch fließt sind sicher bekannt. liebe grüße, nicole
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