Lisalaunebär
Liebe Biggi, Vor 7 Monaten kam meine zweite Tochter zur Welt. Das stillen klappte anfangs sehr gut, trotz Milcheiweissallergie meiner Kleinen habe ich , mit Verzicht auf Milch und Sojaprodukte, weitergestillt. Irgendwo hat sich dann , denke ich, ein falschen Trinkverhalten eingeschlichen. Sie nahm nicht mehr genug zu und meine Milch ging zurück. Ich stellte fest, wenn ich geschwächt war, zB durch Magen Darm Infekt oder Erkältung, hatte ich sehr schnell weniger Milch zur Verfügung. Meine Kinderärztin riet mir zum Beifüttern mit der Flasche. Das mache ich aber erst seit einem Monat. Seitdem meine Tochter 3 Monate alt ist, pumpe ich permanent mindestens mal pro Tag mit einer Doppelmilchpumpe für jeweils mindestens 30 Minuten ab. Sie bekommt morgens und abends die Muttermilch mit der Flasche, nur nachts und bei Bedarf stille ich. Nachts trinkt sie in der Regel immer noch alle 2,5 Stunden. Ein paar Tage hat sie mal 6 Stunden geschafft. Ich weiß nicht, warum sie jetzt nachts wieder häufiger trinkt, ob es wirklich Hunger ist oder Gewohnheit. Sie schläft bei uns im Elternbett. Abends trinkt sie manchmal 230 ml. Diese Menge habe ich gar nicht in der Brust. Meistens pumpe ich 170 ml ab, ich bekomme die Menge einfach nicht erhöht. Mittlerweile überlege ich abzustillen, denn meine Kinder müssen schon während des abpumpens auf Ihre Mama verzichten und ich muss abends immer nochmal aufstehen wenn die Kleine schläft und wenn sie zu weinen beginnt, dann unterbreche ich das Pumpen, leider kann ich dann nicht bei ihr liegen bleiben. Aber gerade nachts ist das Stillen so praktisch und tagsüber auch zum beruhigen, das möchte ich noch nicht aufgeben. Wenn ich ihr nicht die Flasche gebe, trinkt sie kaum 2 min an der Brust. Ich sehe mittlerweile nicht mehr klar und drehe mich im Kreis. Ich würde sie am liebsten nur stillen und nicht mehr abpumpen und mit der Flasch füttern . Aber wie mache ich das am besten, damit ich die benötigte Menge habe und sie aber auch trinkt bis sie satt ist. Meine Hebamme war mir keine gute Hilfe. Sie hat mir seitdem die kleine 4 Wochen alt ist zur Flaschenmilch geraten, da sie starken Reflux und eben die Allergien hat. Ich möchte aber grundsätzlich stillen, nur das Abpumpen macht mich langsam fertig. Haben Sie einen Rat für mich? Danke und ganz liebe Grüße
Liebe Lisalaunebär, wenn das Kind gut und effektiv an der Brust trinkt, dann wird es kein großes Problem sein, denn wenn das Kind häufiger trinkt, wird sich die Milchmenge steigern. Es kann aber auch sein, dass Dein Baby durch die Flasche nicht mehr effektiv genug trinken kann. Ich kann hier am PC aus dem, was mir die Frauen schildern, bestimmte Rückschlüsse ziehen und mehr oder weniger allgemeine Tipps geben, doch das ersetzt in vielen Situationen niemals die direkte Beratung durch eine Stillberaterin vor Ort. Ja, es wäre sogar fahrlässig, wenn ich behaupten würde, die Stillberatung über Internet kann alle Probleme lösen. Falls Du noch keinen Kontakt zu einer Stillberaterin hast, solltest Du dich an eine Stillberaterin vor Ort wenden, die dich beim Stillen sehen kann und so feststellen kann, ob Dein Baby korrekt an der Brust saugt oder vielleicht ein Saugproblem vorliegt, das behandelt werden müsste. Außerdem kann sie einfach für Dich da sein! Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Gerne kann ich Dir auch anbieten, dass Du mich einfach anrufst :-). LLLiebe Grüße Biggi Welter
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