Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Weniger Milch

Frage: Weniger Milch

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Mein baby ist 7 Wochen alt und mit stillen hat es bis jetzt super geklappt. Seit 2 tagen ist aber meine Brust relativ leer :( so das ich das Gefühl habe mein Baby wird nicht mehr satt und schläft auch schlechter. Kann so was vorübergehend passieren oder heißt es ich habe endgültig nicht genug Milch und sie ausschließlich mit Brust zu ernähren? Wie kann ich die Milchproduktion wieder steigern oder ist es hormonell bedingt. Vielen dank für Ihre Hilfe Anna


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Liebe Anna, weiche Brüste sind KEIN Hinweis auf zu wenig Milch, im Gegenteil, nach den ersten Wochen ist es absolut normal, dass die Brust wieder weich (und oft auch kleiner wird). Das bedeutet nicht, dass die Milch weniger geworden ist, sondern ist ein Hinweis darauf, dass sich die Stillbeziehung eingespielt hat. Es ist also wahrscheinlich, dass du genug Milch für deine kleine Maus produzierst. Ob dein Kind genug Milch bekommt erkennst du NUR an diesen Zeichen: o mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass "nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). o in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) o eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), o eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, o Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs o ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Dass dein Baby jetzt unruhiger ist als in den ersten Wochen ist KEIN Hinweis darauf, dass deine Milch nicht mehr reicht, denn es gibt viele andere mögliche Gründe für dieses Verhalten als nur der Hunger: es ist müde, überreizt, braucht Hautkontakt, oder entwickelt sich "einfach" und nimmt die äußeren Reize jetzt viel bewusster auf, ohne noch "richtig" mit ihnen umgehen zu können. Trage dein unruhiges Kind viel, oder lass es nachts ganz nah bei dir schlafen. Die Ruhe und Zuversicht, die du ausstrahlst, wirkt auch in deinem Baby! Lieben Gruß, Kristina


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