Mitglied inaktiv
Hallo Biggi! Im Moment - mein Sohn wird morgen 6 Wochen alt - probiere ich ein bißchen aus, was ich alles essen kann und was nicht. Jetzt würde ich gerne Spargel ausprobieren. Nur fördert Spargel ja den Abbau von Schlackestoffen im Körper - deutlich am Urin zu riechen. Meine Frage ist jetzt, wenn die Schlackestoffe über die Körperflüssigkeit Urin ausgeschieden werden, passiert das Gleiche dann mit der Milch? Ich möchte ja natürlich nicht die ganzen Schadstoffe an meinen Sohn weitergeben. Andererseits darf ich ja eh nur so wenig essen, da wäre es schon toll, wenn ich nicht nur Salat und Brokkoli essen dürfte... Kann ich die fehlende Vitaminzufuhr - sonst esse ich sehr viel Obst und Gemüse - durch Brause-Vitamin-Tabletten auffangen? Dass das nicht so gut ist wie "echte" Vitamine ist mir auch klar, aber ich bin nicht besonders experimentierfreudig. Mir tut es dann immer so leid, wenn der Kleine so schreien muss, nur weil ich wieder was ausprobieren musste und nicht ein paar Monate auf einige Lebensmittel verzichten kann. Vielen Dank für die Antworten und viele Grüsse! Doro3
? Liebe Doro, ich weiß, dass stillenden Frauen immer wieder gesagt wird, sie dürfen eine ganze Reihe von Lebensmitteln nicht essen, weil das Kind dann Bauchschmerzen bekäme. Doch in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle ist das nicht richtig. Die meisten Frauen können alles essen, ohne dass das Baby darauf reagiert und nur in wenigen Fällen gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen Bauchproblemen beim Baby und dem, was die Mutter isst. Monatelanger Verzicht ist wirklich nur selten notwendig und Bauchprobleme beim Babys sind viel häufiger auf eine ungünstige Anlegetechnik, so dass das Kind viel Luft schluckt, zurückzuführen, als auf das, was die Mutter isst und die Wahrscheinlichkeit, dass dein Baby auf Vitaminpräparate reagiert ist um eine Vielfaches höher, als eine Reaktion auf Obst oder Gemüse. Selbstverständlich darfst Du auch Spargel essen, dadurch wird sich der Schadstoffgehalt der Muttermilch nicht erhöhen, allenfalls wird sich der Geschmack der Muttermilch verändern und dein Kind kann (nicht muss) die Brust dann nur zögernd annehmen, weil es den Geschmack nicht mag. Aber auch hier gilt: prophylaktische Enthaltsamkeit ist nicht notwendig, probier es einfach aus. LLLiebe Grüße Biggi
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