Hallo Biggi! Ich habe eine Frage, die in die andere Richtung geht als die meisten anderen. Mein Kind ist gut 3 Wochen alt und wird voll gestillt. Es hat von Anfang an wunderbar funktioniert (obwohl ich nach der Geburt echt angeschlagen war, hoher Blutverlust, niedriger HB), direkt im Kreissaal hat er getrunken und ab dann eigentlich ständig. Am 4. Tag kam der Milcheinschuss und der „Kleine“ (Geburtsgewicht 3.200 Gramm) hat unglaublich zugelegt. Mit 2 Wochen hatte er bereits die 4 Kilo geknackt (+800 Gramm!!!) und es geht stetig weiter. Ich habe so viel Milch, dass ich gefühlt eine ganze Großfamilie ernähren könnte. Der Kleine muss auch gar nichts mehr dafür tun, sobald ich ihn angelegt habe und er 2-3 Mal gesogen hat, läuft die Milch von alleine (dass ständig alles nass wird, nervt auch ein bisschen). Irgendwie ist das doch auch nicht richtig, oder? Kann ich etwas tun, um auf ein normales Maß zurückzukommen? Das Wechselstillen haben wir schon eingestellt, nach einer Seite ist er ja auch satt. Aber dafür platze ich dann bei längeren Abständen auch fast. Es ist echt verrückt! Liebe Grüße Dawina
Liebe Dawina, Dein Baby ist erst drei Wochen alt und es dauert eine Weile, bis sich die Stillbeziehung wirklich einspielt. Bei zuviel Milch kann es hilfreich sein, das Stillen auf immer nur eine Brust pro Stillmahlzeit zu beschränken und die andere Seite dann nur so weit vorsichtig auszustreichen bzw. abzupumpen, bis die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Anschließend kann dann auch noch gekühlt werden. Dieses vorsichtige und maßvolle Entleeren der Brust mit anschließendem Kühlen kann immer dann durchgeführt werden, wenn die Brust übervoll wird und das Kind nicht trinken kann. Homöopathische und naturheilkundliche Mittel (wie der Pfefferminz oder auch Salbeitee) können unterstützend eingesetzt werden. Allerdings sollte der Einsatz dieser Mittel mit einer entsprechend ausgebildeten Ärztin/Arzt oder Hebamme abgesprochen werden. Liebe Grüße Biggi
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