Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich antworte erst jetzt, da ich das Buch "Schlafen und Wachen" nicht zur Hand hatte. Also auf Seite 177 schreibt Sears: "... Babys die gestillt wurden und bei ihren Müttern schliefen, schliefen nur kürzere Zeitstrecken; diejenigen, die gestillt wurden, aber allein schliefen, schliefen länger; die Babys aber, die weder gestillt wurden, noch gemeinsam mit ihren Müttern schliefen, schliefen am längsten..." Versteh mich bitte nicht falsch: das alles ist für mich weder ein Grund, mit dem STillen aufzuhören, noch das gemeinsame Schlafen aufzugeben. Aber scheinbar gibt es doch ein Zusammenhang?! Liebe Grüße Christiane
? Liebe Christiane, der Zusammenhang besteht in erster Linie im gemeinsamen Schlafen, nicht der Ernährung. Sears schreibt im Vorangegangenen „Diese Forscher zeigten auch, dass die Kombination von Stillen und gemeinsamem Schlafen die größte Auswirkung auf die Schlafmuster des Babys hatte." Es ist nachgewiesen, dass die hormonelle Situation von stillenden Frauen, sie empfänglicher für die Signale ihres Babys macht. Sears schreibt dazu (wie in meiner ersten Antwort schon erwähnt) „Die Art, in der die Mutter auf das Aufwachen und Weinen des Babys eingeht, könnte dabei auch ein sehr wesentlicher Faktor sein. Stillende Mütter reagieren im allgemeinen auf das Weinen ihrer Babys mit weniger Hemmungen." Außerdem ist ein ganz wichtiger Punkt das gemeinsame Schlafen. Schlafen Mutter und Kind zusammen, synchronisieren sie ihre Schlafphasen. Beim getrennten Schlafen, werden die Babys zwar auch wach, aber die Mütter reagieren weniger direkt. So kann der Eindruck entstehen, dass diese Babys längere Schlafphasen haben. Indirekt ergibt sich durch das getrennte Schlafen eben auch eine Art Schlaftrainingsprogramm für das Baby. LLLiebe Grüße Biggi
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