Mitglied inaktiv
Hallo liebe Biggi! Ich hatte letzte Woche schon einmal gepostet, da mein Sohn meine linke Brust wegen dem Stillhütchen nicht ausgetrunken hat. Nun hatte ich deshalb am Wochenende einen sehr schmerzhaften Milchstau mit beginnender Entzündung.(Das war nun die dritte Entzündung der Brust seit seiner Geburt vor fast 6 Wochen!) Den Milchstau und die Entzündung habe ich, denke ich, weg bekommen (die Rötung und die harten Milchgänge sind weg), allerdings schmerzt die Brust noch sehr (stechender Schmerz). Ich habe das Gefühl, daß es immernoch nicht in Ordnung ist. Außerdem kann ich wenn die Brust vollkommen ausgetrunken ist unter dem Warzenhof Knötchen spüren, die nicht weggetrunken oder wegmassiert werden können. Da ich immer nur mit dieser Brust Probleme habe könnte es sein, daß die Knötchen Abszesse oder Zysten sind die den Milchstau verursachen? Sollte ich damit zum Arzt gehen oder was kann ich selbst gegen die Schmerzen tun außer kühlen?Ich habe nämlich die Befürchtung, daß er mir zum Abstillen rät, was ich nicht möchte! Vielen Dank im Voraus für deine Antwort! Grüße Sabine
Liebe Sabine, die Brust einer stillenden Frau ist nie vollständig leer und sie lässt sich auch nicht mit einer Flasche vergleichen, die erst wieder aufgefüllt werden muss, denn der größte Teil der Milch wird während des Stillens gebildet, trotzdem spürst Du noch Verhärtungen und die Brust schmerzt. Es kann gut sein, dass nach einem Milchstau noch für einige Tage empfindlich ist, allerdings weist ein stechender Schmerz eher auf einen Soor hin. Am besten wäre es, wenn Du deinen Arzt aufsuchst und ihn nachsehen lässt und zugleich Kontakt zu einer Kollegin vor Ort suchst, die dich beim Stillen auch sehen kann und dich viel gezielter beraten kann, sie kann dir auch zeigen, wie Du von dren Stillhütchen weg kommst. Wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst, suche ich dir gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus, die dich unterstützen kann. Bis dahin kannst Du die Brust wie folgt behandeln: Mit Wärme und Massage Du kannst die schmerzende Brust wärmen indem Du dich über ein mit warmem Wasser gefülltes Becken lehnst oder die betroffene Seite in der Badewanne in angenehm heißes Wasser tauchst oder du legst ein warmes feuchtes Tuch um die Brust. Unmittelbar vor dem Stillen kannst Du die Brust an der harten Stelle sanft massieren und dann das Kind so anlegen, dass sein Kinn gegen die harte Stelle gerichtet ist. Dadurch wird die Milch an der betroffenen Stelle besser herausgesogen und die Blockierung löst sich besser. Auch während dem Stillen kannst Du sanft in Richtung Brustwarze hin ausstreichen. Es gibt auch die Möglichkeit von chronisch gestauten Milchgängen. Diese lösen sich unter Umständen, wenn die Mutter alle Fette, die sie zu sich nimmt, durch hochungesättigte Fette ersetzt und zusätzlich täglich einen Eßlöffel flüsseiges Lecithin einnimmt (Lawrence 1985). Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Ich hoffe, es geht dir bald besser, bitte lass die Brust wirklich anschauen und wende dich an eine kompetente Stillberaterin. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Biggi! Vielen Dank für die Tips. Woran kann ich denn erkennen, ob ich unter Soor leide; oder kann dies nur der Frauenarzt feststellen? Meine Postleitzahl lautet 64653. Inwiefern "unterstützen" einem denn die Stillberaterinnen, also wie wird eine Beratung denn aussehen wenn man sich an die Beraterin wendet? Vielen Dank! Viele liebe Grüße Sabine
Ähnliche Fragen
Guten Abend, meine Tochter (20 Mon) hat sich wohl bei einem Familienmitglied mit Herpes angesteckt (was mich wahnsinnig ärgert) und seit gestern kleine weiße Bläschen im Mund und an der Lippe, dazu seit 3 Tagen Fieber. Sie stillt eigentlich nur noch zum Schlafen Mittags, Abends und in der Nacht, wenn sie krank ist jedoch fast durchgehend. Seit g ...
Guten Abend, ich wollte wie gewünscht ein kurzes Update geben und um Rat fragen. Laut Kinderärztin hat meine Tochter wohl wirklich eine Herpes Erstinfektion. Bei meiner Brust ist es laut Frauenärztin kein Herpes. Es sieht mehr nach falscher Trinktechnik, einer Righarde und einer entzündeten Drüse aus. Es sind seit der Untersuchung am Dienstag auc ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Werte Frau Welter, mein Sohn ist jetzt am 20.05. 21 Monate alt geworden und beißt seit diesem Monat an der Brust! Warum er beißt kann viele Gründe nach Belesung haben, dazu auch einen Link: https://www.parikita.de/de/kita-abc/themen/Wenn-Kinder-beissen.php Einige mögl. Einflüsse bin ich aktiv nachgegangen und war wachsamer und beobachtete seine ...
Liebe Frau Welter, vielleicht können Sie mir helfen und ich entschuldige mich schon jetzt für die bildliche Beschreibung zum Thema. 🫡 Mein Kind hat mich beim Stillen in die Brust gebissen und es hat sich eine eitrige Entzündung daraus entwickelt. Die Wunde ist am Warzenhof relativ nah an der Brustwarze und beim Stillen auch im Mund. Von den Sc ...
Hallo Frau Welter, mein Baby ist bald 8 Monate alt. wir sind inzwischen bei der Beikost angekommen und er isst den mittagsbrei (ca 100-150gr) und abends ein bisschen was vom Getreide Brei (ca 50-90gr). Dementsprechend stille ich noch viel. Seit Anfang an gab bei mir die linke Brust mehr Milch und er mochte sie mehr. Aber er konnte auch an der ...
Liebe Biggi, auf Anraten der Kinderärztin geben wir dem Baby 2x täglich Präbiotika. Dieses sollten wir in ein wenig Wasser auflösen und mit dem Löffel geben, was überhaupt nicht funktioniert hat. So gut wie alles ging daneben. Deshalb geben wir es dem Baby mit der Pipette, was besser funktioniert. Allerdings schreit es seit gestern meine Brust an u ...
Hallo! Mein Baby (2 1/2 Monate) ist bis dato immer beim Stillen eingeschlafen am Abend und das hat gut funktioniert. Seit einigen Tagen fängt er während dem Stillen zu reden und zu brabbeln an. Und das führt dazu, dass er nicht trinkt und auch dadurch nicht mehr einschläft. Er verweigert die Brust total. Meist endet das dann damit, dass er lautstar ...
Hallo zusammen, meine Tochter ist 7 Wochen alt und kam mit 2,6 kg zur Welt. Bereits im Krankenhaus wurde mir deshalb geraten, zuzufüttern. Seitdem bekommt sie zusätzlich die Flasche. Aktuell ist es leider so, dass sie tagsüber die Brust zunehmend verweigert. Nachts trinkt sie dagegen meistens sehr gut an der Brust, vermutlich auch, weil sie dann ...
Hallo Biggi, Erstmal vielen Dank für die Möglichkeit dich fragen zu können. Mein Sohn ist nun 14 Monate alt, und leider waren die Nächte schon immer schlecht (1-2hliches aufwachen und nur durch stillen wieder einschlafen) hatten es jedoch zwischendurch mal geschafft ihn ohne großen Protest nur durch meine Entschlossenheit auf 3 Nächtliche Stillma ...
Die letzten 10 Beiträge
- Fütterungsstörung durch Stillen
- Was kann ich tun bei einer Saugverwirrung/ Brustablehnung und der Notwendigkeit von Flaschenfütterung? Saugverwirrung Untergewicht
- Kleinkind 14 Monate beißt dauerhaft
- Abstillen
- Re: Baby 10 Monate stiller Reflux
- Baby 3 Monate seit Geburt Milchzunge
- Brustverweigerung seit Wochen
- Gewicht Neugeborenes, geht nicht hoch
- Vakuum Problem
- Zu wenig Milch? Zufüttern? Zu geringe Gewichtszunahme?