Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

schlaf - und still-fragen

Frage: schlaf - und still-fragen

greentomato

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hallo wollte mal fragen wie lange babies am tag und in der nacht so schlafen und wie oft sie hunger haben und trinken wollen? irgendwie hab ich angst, dass bei mienem kleinen verkehrte welt ist. tagsüber schläft er teilweise gut, bis zu 3 std. bis er wieder hunger hat, manchmal quängelt er durch bis zum nächsten anlegen. aber nachts schläft er gar nicht!!!! und ich weiß nicht wieso!!! :-( das macht mich so fertig. er schläft weder am busen ein noch sonst wie. hellwach ist er. und schreit oder quängelt. woran liegt denn das und was kann ich machen? kann ich seinen rhythmus ändern und wenn ja, wie? hab nur ein kleines nachtlicht an im schlafzimmer, damit ich das hütchen richtig anlegen kann. tagsüber trag ich ihn öfter im manduca, wenn er nicht zur ruhe kommt. dabei schläft er ein, aber sobald ich ihn ablege, ist er wach. nur wenn ich mich dann hinlege und er in dem tragetuch drin bleibt und so dann auf meiner brust liegt, gelingt es manchmal. soll ich das mal auch nachts probieren? leider fehlt mir aber dazu die kraft, nachts ihn herumzutragen. aufgrund meiner schlafprobleme über jahre hinweg, kann ich grad nur mit baldrian schlafen und auch nur nachts. sind aber nur 3 std, zusammengezählt pro nacht. reicht das mir/einer mutter oder klappt man da irgendwann zusammen? habe angst! danke! sonja sonja


Biggi Welter

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Liebe Sonja, Babys sind individuelle Persönlichkeiten, auch was ihr Schlafverhalten angeht. Statistisch gesehen schlafen Babys während des 1. und 2. Monats 16 bis 19 Stunden, während des 3. und 4. Monats 15 bis 18 Stunden, während des 5. und 6. Monats 14 bis 16 Stunden, während des 7. und 8. Monats 13 bis 15 Stunden und während des 9. bis 12. Monats 12 bis 14 Stunden pro Tag (selbstverständlich nicht an einem Stück). Aber wie gesagt, das sind nur Durchschnittswerte. Du musst dir vorstellen, dass dein Baby bis vor kurzer Zeit Tag wie Nacht ununterbrochen Nahrung bekommen hat, ganz gleich wie viel Uhr es war. Es war immer gleichmäßig warm und die Geräusche um es herum hatten auch eine gewisse Monotonie. Nun plötzlich ist alles anders und an diese riesige Veränderung muss es sich erst gewöhnen. Das braucht seine Zeit. Gib dir und deinem Kind die Zeit, die ihr beide braucht, um euch an das neue Leben zu gewöhnen.Leider ist es in unserer Kultur nicht (mehr) so sehr verbreitet darauf Rücksicht zu nehmen, dass eine Frau, die gerade ein Kind geboren hat, Zeit braucht. Zeit zur Erholung, Zeit zum gemeinsamen Kennenlernen des neuen Menschleins, Zeit ums sich an die ganze Veränderung, die so ein kleiner Erdenbürger mit sich bringt zu gewöhnen. Scheue dich jetzt nicht, jede Hilfe, die Du bekommen kannst anzunehmen, so lange diese Hilfe nicht darin bestehen soll, dir dein Kind abzunehmen. Nutze die Zeit, die dir dein Kind während des Tages lässt zum Ausruhen und Schlafen und nicht für den Haushalt, der kann gut und gerne einige Zeit auf Sparflamme laufen. Lass die nächtlichen Stillzeiten so ruhig und "langweilig" wie möglich verlaufen. Wenn dein Baby nicht die Windeln voll hat (oder sie so nass sind, dass es ausläuft), dann musst Du nachts auch nicht wickeln. Lass dein Kind in deiner unmittelbaren Nähe schlafen und gib ihm tagsüber immer wieder Anregung in seinen Wachphasen. In ein paar Wochen wird dein Kind langsam bemerken, dass es einen Unterschied zwischen Tag und Nacht gibt und dein Leben wird wieder einfacher werden. Keine Angst, Babys bleiben nicht auf ewig so klein und anstrengend. LLLiebe Grüße Biggi


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