die.chrissy
Hallo! Ich habe aufgrund einer vergangenen Mykoplasmenpneumonie eine reaktive Arthtritis, die bisher meine Ellbogen und Knie befallen hat und muss bald ein Antibiotikum nehmen. Genauer gesagt drei Wochen lang 200mg Doxycyclin. Nach vielen Recherchen bei Embryotox, Reprotox, Arzt und Kinderärztin ist diese Dosis über den langen Zeitraum zu extrem für meine Tochter (elf Monate) ist, so dass ich abstillen muss (ich weiß, dass laut Embryotox keine Gefahr besteht, aber das gilt nach genaueren Recherchen wohl bei einer Dosis von 100mg über eine Woche). Totschlagargument der Kinderärztin: "was machen Sie, wenn Ihre Tochter mit 14 fragt: 'Mama, Du wusstest doch, dass das gelbe Zähne macht...' ". Also habe ich in den letzten drei Wochen recht abrupt von 5x täglich (nachts hatte ich gerade abgestillt und sie wollte tagsüber wieder öfter trinken) auf 1x runtergefahren und nun zwei Tage lang gar nicht mehr gestillt. Meine Tochter hatte Schwierigkeiten damit und ist immer noch sehr weinerlich und anhänglich. Vor allem in den Situationen bzw. zu den Tageszeiten, in/zu denen wir es uns sonst auf dem Sofa stillend gemütlich gemacht haben.inzwischen lässt sie sich meist ablenken, aber ich leide wie ein Hund. Körperlich weniger als seelisch, denn meine Brüste spannen nur noch selten. aber ich bin die ganze Zeit so traurig und fühle mich richtiggehend depressiv. Beim letzten Stillen habe ich geweint, weil ich meine Tochter eigentlich selbst bestimmen lassen wollte, wann sie soweit ist und weil es einen Abschied von dieser unglaublichen Nähe bedeutet, die wir nie wieder gemeinsam erleben werden. Und jetzt flammt da ein "Oder???" in mir auf: ist es vielleicht sinnvoll, nach den drei Wochen wieder mit dem Stillen zu beginnen? Hat sie die Saugtechnik dann noch nicht verlernt? Was muss ich dafür tun? Reicht einmal täglich abpumpen, bis wir wieder beginnen? Ist es auch gut für meine Tochter, oder dränge ich ihr dann etwas auf, wovon nur ich profitiere, weil ich nicht loslassen kann oder will? Irritiere ich sie nicht, wenn ich nun mühevoll abstille und dann plötzlich wieder stille? Meine Hormone scheinen ziemlich unter dem recht plötzlichen Abstillen in Kombination mit dem Gefühl, dass es so nicht hätte laufen dürfen, zu leiden. Kann man dagegen etwas tun? Ich sitze neben der ungeöffneten Medikamentenschachtel und kann mich einfach nicht überwinden, die erste Tablette zu nehmen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir helfen könnten. Vielen Dank! Chrissy
Kristina Wrede
Liebe Chrissy, habt ihr denn bei der Embryotox eine SPEZIELL AUF DICH AUSGERICHTETE Empfehlung eingeholt? Das ist nämlich möglich (und sinnvoll), und deine Ärzte können und sollten das auch für dich tun! Sie könnten nämlich auch gut sagen, ob es nicht vielleicht doch ok ist, wenn du zumindest nur noch halb so viel stillst wie zuvor. Nur aufgrund von Ängsten abzustillen, ist schwer. Vor allem, wenn es vielleicht gar nicht nötig (gewesen) wäre, siehe dazu http://embryotox.de/doxycyclin.html Darum leidest du vermutlich auch so. Natürlich kann dir niemand garantieren, wie es genau in eurem Fall laufen wird, aber ebensowenig kannst du mit 100%iger Sicherheit wissen, dass andere Dinge sich auf deine Maus auswirken, und dennoch werden sie gemacht (Stichwort Impfen, ein Dauerbrennen in den Diskussionen zwischen Müttern und KiÄ). Ich würde, ganz egal wie schräg du angeschaut wirst, darauf pochen, dass die Embryotox befragt wird. Ansonsten, wenn du wieder stillen möchtest, zumindest vielleicht 1 x am Abend: Probiere es aus, dann siehst du, ob deine Kleine es noch kann. Wenn nicht, wird es schwer, und aufdrängen geht sowieso nicht, weil man ein Kind gar nicht zum stillen "zwingen" kann. Anbieten ja.. und dann sehen, was passiert. Wenn es funktioniert, wird die Milch von selbst wieder kommen. Vielleicht reichen zunächst auch einfach nur ein paar Schluck. Das mit den Hormonschwankungen ist auch ein sehr häufiges Phänomen, das mit allzu abruptem Abstillen einhergeht. Es wird besser, wenn sich alles reguliert, aber ja, es IST eine zusätzliche Belastung. Ich kann dir nicht sagen, WAS du tun sollst, welcher Weg für euch der richtige ist weißt nur du. Und ja, natürlich ist es für deine Kleine etwas irritierend, wenn du jetzt wieder umschwenkst, aber, wie gesagt, horch in dich hinein und spüre, ob es FÜR EUCH besser ist, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, oder ob eine Kurskorrektur besser wäre. Lieben Gruß, Kristina
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