Mitglied inaktiv
Guten morgen und ein schönes neues Jahr! Mein Sohn Nino ist jetzt etwas über 8 Monate alt, er wurde 6 Monate voll gestillt, danach bekam er nach und nach Brei, bis 3 Mahlzeiten am Tag durch Brei ersetzt waren. Aber seit dem ersten Brei wollte er nachts plötzlich wieder alle 2 Stunden gestillt werden. Jetzt ist er seit 4 Tagen sehr krank, er hustet stark und fühlt sich schlapp und möchte nichts essen, also wird er seit 3 Tagen wieder voll gestillt, und plötzlich schläft er nachts wieder durch. Soll ich ihn jetzt wieder voll stillen, damit er nachts besser schläft oder bekommt er dann nicht alles, was er braucht? Oder kann es sein, dass er, wenn er wieder gesund ist, wieder essen möchte? Aber dann wird er ja warscheinlich nachts wieder nicht gut schlafen. Hoffentlich haben SIe einen guten Rat für mich. Vielen Dank!
Liebe Chiaranino, es ist vollkommen normal, dass ein krankes Kind nicht mehr essen mag und gerade dann sind Sie als stillende Mutter im Vorteil: Ihr Kind bekommt mit der Muttermilch eine hochwertige Nahrung und die darin enthaltenen Antikörper helfen ihm, schneller wieder gesund zu werden. Ich habe es persönlich und in der Beratung schon vielfach erlebt, dass selbst zweijährige Kinder während einer Krankheit wieder voll gestillt wurden und davon keinesfalls einen Schaden davongetragen haben. Es kommt sehr viel häufiger vor, als die meisten Menschen glauben, dass ein Kind ab der Einführung der Beikost schlechter schläft und nicht, wie es landläufig immer wieder verbreitet wird, besser. Muttermilch ist in jedem Fall leichter verdaulich als Beikost oder künstliche Säuglingsnahrung und eine Mahlzeit am Abend ist naturgemäß deutlich schlafstörender, als eine Mittagsmahlzeit, die bis zum Abend doch schon zum größten Teil verdaut ist. Deshalb ist es einen Versuch wert, statt der Abendmahlzeit die Mittagsmahlzeit durch feste Kost zu ersetzen und die Abendmahlzeit mit fester Kost erst später, wenn der Organismus noch etwas reifer ist, wieder einzuführen. Probieren Sie es doch mal aus. LLLiebe Grüße, Biggi
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