poldiy
Guten Abend, meine Tochter ist nun drei Monate alt und ich habe sie bisher problemlos stillen können. Es wird genügend Milch produziert und das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage funktioniert zum Glück gut. Seit einigen Wochen vermehren sich allerdings rot-blaue Flecken an beiden Brüsten die zunehmend schmerzhafter werden. Sie fühlen sich warm an. Allerdings ist die Brust an den besagten Stellen nicht verhärtet und ich fühle mich auch nicht krank. Abgesehen von starken Kopfschmerzen, dessen Ursache aber auch woanders liegen kann. Bei Berührung nimmt der Schmerz an dem Brüsten zu. Ich habe auch schon versucht mittels Kühlung eine Linderung zu erzielen, die leider nur kurzfristig hilft. Ich hoffe sehr dass Sie mir weiterhelfen können da ich sonst nicht weiß wen ich fragen kann. Vielen Dank im Voraus! Svenja
Liebe Svenja, das ist schon eine beginnende Entzündung und sollte behandelt werden! Auf jeden Fall hilft es, regelmäßig zu stillen, damit sich keine Milch stauen kann. Wenn dabei das Kinn deines Babys auf der schmerzhaften Stelle liegt, massiert es sie damit. Zur Sicherheit hier mal die üblichen Tipps gegen Milchstau: Um eine gestaute Stelle zu entleeren, sollte jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis der Knoten und die Schmerzen vergangen sind. Es sollte alle eineinhalb bis zwei Stunden angelegt werden und dabei das Baby so gehalten werden, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein. Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Quark allergisch reagieren, dann sollten keine Quarkwickel gemacht werden. Du kannst die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
hallo biggi, vielleicht kannst du dih erinnern, dass ich in letzter zeit häufiger um rat wegen meiner entzündeten brust(warzen) geschrieben habe!?! ich war ja bei unzähligen ärzten und gestern nun, anscheinend mal bei dem richtigen.ich bin nämlich zum hautarzt gefahren, weil mir das geblubber der (verschiedenen) fa gereicht hat und ich nun en ...
Liebe Biggi Welter, ich stille meinen Sohn (15 Wochen) voll. Anfangs hatte ich mal Probleme mit Milchstau, aber die letzte Zeit klappte es sehr gut. Nun habe ich seit gestern wieder Probleme mit der linken Brust. Sie hat harte Knoten und wenn der kleine trinkt tut es sehr weh, nicht nur beim ersten Anziehen. Ausserdem ist auf der Spitze ein klei ...
Hallo! Vielen Dank für Ihre Arbeit und ihre Mühe! Ich stille meinen 5 Monate alten Sohn voll und hatte nie Probleme. Alles klappte immer perfekt. Nun habe ich seit 2 Tagen eine sehr schmerzhafte Stelle unter der Haut in der Brust. Die Stelle fühlt sich an wie Gewebe, eher etwas länglich, nicht rund und ist nicht ganz klar abgegrenzt. So ähnlich ...
Hallo, da meine Hebamme im Urlaub ist würde ich mich über einen Rat freuen. Ich fühle mich seit 4 Tagen angeschlagen und das Stillen tut an der rechten Brust weh (nicht schlimm, aber unangenehm). Die Brust ist auch an der Seite druckempfindlich. Ich hab versucht die Seite auszustreichen und aus einer der Milchkanäle kommt nur mit ganz viel Druc ...
Hallo Frau Welter, Ich weiß aktuell nicht weiter. Meine Tochter ist nun 4 Monate und seit einer Weile ist sie in einer schwierigen Phase. Früher hat sie wirklich überall geschlafen. Stundenlang im Kinderwagen, in der Trage, im Stubenwagen etc... Seit einiger Zeit hat sich dies auf Trage und Brust beschränkt. Was ok für mich war. Daheim h ...
Liebe Fr. Welter! Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...
Hallo! Meine 10 Wochen alte Tochter schreit tagsüber ganz doll die Brust an und dockt dauernd an und ab. Wegen meiner vielen Milch und meines extrem starken Milchspendereflexes verschluckt sie sich dauernd und spuckt auch noch extrem (wobei sie das auch tut, wenn sie Ma ruhig trinkt). Woran kann es liegen, dass sie sich so ärgern muss und warum nur ...
Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist. Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...
Guten Tag Biggi, ich bin total aufgelöst. Ich hab seit 7 Tagen einen Ausschlag unter der Brust bei dem ich mir unsicher bin ob es durch meinen Waschzwang "Wund" ist oder es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Da mein Hausarzt in Pension gegangen ist, musste ich mir einen neuen suchen, bei der ich soeben war. Die Ärztin war sehr unfreu ...
Hallo liebe Biggi! Mein Sohn (7 Monate) hat bereits vier Zähne und mir vor einer Woche beim Stillen kräftig in die Brustwarze gebissen. Dadurch ist eine kleine, recht tiefe Bisswunde entstanden, die höllisch schmerzt. Mit Tipps meiner Nachsorge-Hebamme und unter Einsatz eines Softlasers hat die Wunde recht gut angefangen zu heilen. Das Problem is ...
Die letzten 10 Beiträge
- Stillabstände/ Stilldauer
- Bisswunde in der Brust- einseitig weiter stillen
- Örtliche Betäubung
- Mastitis/Milchrückgang
- Brustschmerzen obwohl weich und Grippe
- Nasenspray nutzung
- Pilzinfektion unter der Brust bei stillender Mutter
- 8 Wochen altes Baby hat 290g abgenommen - Stillhütchen
- Medikament Reiseübelkeit Vomex A
- Unruhe und Schreien beim Stillen- woher kommt das?