Ulleinlove
Wertes Expertenteam, Anfang 2011 wurde bei mir ein Myom festgestellt. Kurze Zeit später wurde ich schwanger. Die Plazenta war anfangs etwas unterentwickelt, ansonsten hatte ich eine schöne Schwangerschaft. Im Januar bin ich ins KH gefahren wegen wehenartiger Schmerzen. Da es recht spät war und wir einen längeren Anfahrtsweg hatten, ließ man mich über Nacht da und legte mich an den Wehenschreiber. Zwischendurch bekam ich leichte Blutungen, früh wurde noch einmal der MuMu kontrolliert, als ein Schwall Blut nach dem anderen aus mir heraus schoss. Ich bekam sofort eine Notsectio. Es ist alles gut gelaufen, Kind war wohlauf, ich hatte ein wenig Kreislaufbeschwerden durch den hohen Blutverlust. Der Klinikarzt sagte mir, dass das Myom sehr wahrscheinlich für diese unschöne Situation verantwortlich war. Im März letzten Jahres ließ ich mir das Myom, welches nun eine stattliche Größe von 11 cm hatte, via 2,5 stündiger Laparoskopie entfernen. Ende 2013 war ich noch einmal beim Chefarzt der Klinik, welcher mich auch operierte. Er sagte mir, dass wir nun, im Januar, mit einer weiteren Familienplanung beginnen dürften. Durch die beiden OPs wird es eine geplante Sectio werden, ansonsten soll ich mir keine weiteren Sorgen machen. Dass nochmal eine Plazentalösung auftritt, hält er für sehr unwahrscheinlich. Nun habe ich bald meine fruchtbaren Tage, wir wollen es jetzt angehen. Nur möchte ich diese Situation nie, nie wieder erleben und möchte ich dahingehend über meine Risiken informieren. Ich las, dass das Risiko einer erneuten Lösung bei 7-12% liegt. Jetzt meine Frage: Gehöre ich nun auch zu dieser Risikogruppe, nachdem die eigentliche Ursache dieser Situation, sprich das Myom, erfolgreich entfernt wurde? Oder hat das mit ganz anderen Faktoren zu tun? Herzlichen Dank im Voraus
Hallo, es ist richtig, dass nach den dazu vorliegenden Daten das Wiederholungsrisiko als gering einzustufen ist. Ob hier jedoch das Myom wirklich die ausschlaggebende Ursache war, möchte ich einmal dahingestellt lassen. Herzliche Grüße VB
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