Mitglied inaktiv
Lieber Dr.Bluni, erst im Wasser des Kleinkinderpools habe ich wieder daran gedacht, dass ich nicht ZMV-immun bin und dieser Virus ja auch durch Urin übertragen wird. In 2 Wo. habe ich erst meinen nächsten Arzttermin. Deshalb meine doch etwas beunruhigende Frage an Sie: meinen Sie, ich bin ein grosses Risiko eingegangen? Und könnte ein ZMV-Test in 2 Wo. schon eine etwaige Ansteckung anzeigen? Ich gehe davon aus, dass in dem Fall sowieso nichts zu machen ist, oder? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort und freundlichen Gruss, Safran
hallo, diese doch etwas überzogenen Vorstellungen beschreiben sehr schön die diffusen Ängste von mittlerweilen recht vielen Schwangeren - nicht nur hier im Forum - die meinen, sie müssten sich mit Bekanntwerden der Schwangerschaft komplett von der Aussenwelt abkapseln und dann nur noch zur Geburt des Kindes rufen lassen, da ja da draussen eine Menge potentieller Gefahren vorhanden ist. Hier ist dann sicher das belehrende Gespräch durch den Frauenarzt/ärztin über solch überzogene Angstvorstellungen am ratsamsten, als sich über eventuelle Infektionen oder sonstige Dinge zu ängstigen, von denen man nicht weiss, ob sie so je eintreten werden. Es ist schon richtig, dass eine Schwangere, die, ob sie nun eine Immunität gegen das Zytomegalievirus hat oder nicht, sich damit (wieder) anstecken kann und dass eine solche Infektion natürlich eine Bedeutung hat. Man würde hier aber als vorbeugende Maßnahme nur empfehlen, den Kontakt zu bekanntermaßen erkrankten Personen zu meiden. VB VB
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