Sehr geehrte Frau Dr. Thies, unser Kind (Mädchen) wird seit der 18. SSW 1-2 Wochen zu klein geschätzt mit einem Kopfumfang auf der 1. perzentile. Mein Mann und ich sind beide klein, die älteren Geschwister waren bei Geburt am Termin alle um die 3000g, mehr nicht.  Die letzte Gewichtsschätzung gestern lag bei 570 g in der 24+5 SSW (Frauenarzt) und 398 g bei 22+3 SSW (Pränataldiagnostik). Alle doppler und Struktur der Plazenta bei den beiden letzten Untersuchungen unauffällig. Kann mütterlicher Stress ein zu kleines Kind begünstigen? Ich arbeite noch sehr viel und habe auch so viel um die ohren. In all meinen Schwangerschaften bestand zudem ein GDM, immer diätätisch eingestellt. Ich selbst bin schlank und es gibt kein familiäres Risiko. Aktuell (seit 4 Tagen, davor normal) ist immer der nüchternzuckerwert zu hoch zw. 96-103. Die Diabetes Beraterin möchte, dass ich sofort mit Insulin beginne. Mit dem Arzt konnte ich noch nicht sprechen. Das Kind ist aber ja eher zart und die Werte postprandial super, das sogar ohne Diät oder auf die Kohlenhydrat Menge zu achten.  Ich denke, die Werte am Morgen sind stressbedingt. Ich Schlafe kaum durch und wache oft schon 30 min vor dem Wecker auf. Liege dann wach im Bett.  Haben Sie einen Rat für mich? Sollte ich mit Insulin beginnen? Ich habe Sorge, dass wir dadurch die Werte auf dem Papier verbessern aber es dem Kind nichts nützt.  Vielen Dank!  Deine Schwangerschaftswoche: 25