lina2478
Am 26.09. wurde unsere Tochter im Kiga von einem Kind seitlich geschubst und ist mit dem Kopf gegen eine Wand geknallt. So erzählte mir das meine Tochter beim Abholen auf dem Weg zum Auto. Weiter berichtete sie, dass eine Kinderpflegerin das gesehen, mit dem Kind geschimpft und sie getröstet hatte. Exakt das Gleiche schilderte meine Tochter auch der Kinderärztin. Denn nachdem meine Tochter mir das erzählt hatte und meinte, sie hätte Schmerzen, sah ich eine große rote Beule und bin mit ihr zum Arzt. Die Ärztin erfasste das als Kiga- Unfall und beschrieb den Zustand. Meine Tochter sollte am nächsten Tag zu Hause bleiben. Die Kinderpflegerin im Kiga, die meine Tochter getröstet hatte, hatte mir übrigens beim Abholen nichts davon erzählt. Am nächsten Tag rief mich eine andere Erzieherin aus der Gruppe verwundert an, weil sie von dem Unfall nichts wusste ( ich hatte in der Kiga- App geschrieben, dass mein Kind aufgrund der Kopfverletzung zu Hause bleibt). Ich musste mir Vorwürfe anhören, warum ich beim Arzt gewesen bin, anstatt den Kiga anzurufen. Dringend sollte ich mitteilen, wie es meiner Tochter geht usw. Nachmittags rief mich die Kinderpflegerin an, die mein Kind getröstet hatte. Sie bestätigte mir gegenüber die Schilderung meiner Tochter. Alles passte. Am nächstem Morgen bekam ich den Unfallbericht in die Hand gedrückt, sollte noch den Kinderarzt eintragen. Ich bat um eine Kopie. Nachmittags beim Abholen bekam ich das Original...und was geschah? Plötzlich steht da ein abweichender Bericht von dem, was mein Kind erzählt und die Kinderpflegerin mir am Telefon bestätigte. Also baten wir um ein Gespräch und im Gespräch hat die Kinderpflegerin die Schilderungen, die mir telefonisch erteilt hatte, nur noch geleugnet. Plötzlich war es im Außengelände und die hat nichts gesehen. Mein Kind kam wohl auf sie zu. Sie hat mit keinem Kind geschimpft....und zudem wird es die Situation so dargestellt, dass ich den ganzen Fall so aufgewühlt habe und sie den Bericht nur so für uns verfasst haben. Dabei hat doch die Erzieherin, die mich Mittwoch morgen verwundert und voller Vorwürfe angerufen hatte, alles aufgewühlt. Ich war nur mit meinem Kind beim Arzt.... Ich weiß, jetzt ist alles gelaufen. Aber was sollte ich zukünftig anders machen? Mich macht es sehr traurig, dass geleugnet wird und ich kann nichts beweisen. Noch mehr ärgert es mich, dass die Situation jetzt so dargestellt wird, als wenn ich um ein Unfallbericht gebeten hätte... Die Kiga- Leitung hâlt sich aus allem raus
Hallo, ich kann nicht erkennen, warum dieser Bericht von Relevanz sein sollte. Liebe Grüße NB
Pamo
Wenn interessiert dieser interne Kiga-Bericht? Der Arzt hat die Wahrheit notiert. Ich würde gar nicht mehr darüber reden, sondern lediglich eine Aktennotiz mit der korrekten Darstellung zu der Kiga-Akte legen lassen - aus versicherungsrechtlichen Gründen. Fertig.
Neverland
Ist völlig egal und spielt keine Rolle wer was wie gesehen hat und wo passiert. Unfall passierte in der Betreuungszeit auf dem KiGa-Gelände. Es ist auch völlig normal das nach einem Unfall mit beule der Arzt drüber schauen soll. insofern, alles richtig gemacht. Und wer jetzt was pupst spielt keine Rolle. es ist bestätigt worden, passierte im KiGa, mehr ist unnötig. Das die Leitung sich heraushält spricht nicht für diese. Aber der Umgang der Erzieher spiegelt das ja auch wieder.
Ani123
Ich finde es unverantwortlich, dass ihnen der Unfall beim Abholen nicht mitgeteilt worden ist. Gerade bei Kopfverletzungen kann so viel passieren, wie z. B. Blutungen im Kopf. Gut, dass ihr Kind es ihnen verbal mitgeteilt hat. Die Vorstellung es hätte das nicht getan und die Verletzung wäre schwerer gewesen, wann wären sie dann zum Arzt gegangen? So wie es scheint hat ihr Kind in der Kita auch Schmerzen angegeben. Wissen Sie, ob ihr Kind nachdem sie getröstet wurde nochmals bei der Kinderpflegerin Schmerzen angegeben hat? Wenn ja frage ich mich, warum sie nicht angerufen wurden. Dass die Kollegin es nicht mitbekommen hat glaube ich. Allerdings hätte die Kinderpflegerin es ihr mitteilen müssen. Den Unfallbericht würde ich anfechten indem ich bei der Versicherung anrufe und mitteile wie es wirklich passiert ist. Evtl. wird ihnen ein Bogen zugeschickt welchen sie ausgefüllt dort hin zurück schicken. Die Versicherung wird bei der Kita Nachfrage halten. Damit haben sie dann nichts mehr zu tun. Gerade bei Unfällen finde ich die Richtigkeit wichtig. Das Verhalten der Erzieherin und Kinderpflegerin finde ich fraglich. Es wirkt so als wollten sie es vertuschen. Eine Kopie des Berichtes steht ihnen zu.
bellis123
Da kommen verschiedene Sachen zusammen: Die Kita ist deswegen nicht begeistert davon, dass ihr beim Arzt ward, weil es für die Kita sehr viel bürokratischen Aufwand nach sich zieht. Ob dies bei einer Beule ohne Symptome wie Schwindel nun unbedingt nötig ist, sei mal dahin gestellt. Aber wie dem auch sei, da muss die Kita durch..... Und warum die Erzieherin plötzlich Erinnerungslücken hat: nunja, für alle (!) Seiten ist es besser wenn es ein Unfall und kein Vorsatz von dem anderen Kind ist, denn nur bei einem Unfall zahlt im Ernstfall die Unfallkasse. Die Erzieherin wird deswegen entweder intern schon Ärger wegen ihrer Offenheit bekommen haben oder es ist ihr selbst noch bewusst geworden und hat es der Leitung dann anders erzählt.... Ich würde es jetzt einfach dabei belassen, es ist doch im Grunde alles wieder gut, oder?
Pamo
Nein, es ist nicht für alle besser. Das ist Versicherungsbetrug.
Lewanna
Natürlich zahlt die Unfallkasse auch, wenn der Unfall vorsätzlich verursacht wurde. Bei älteren Kinder könnte sich die Unfallkasse das Geld vom Verursacher zurück holen. (Bei Kindergarten Kindern natürlich nicht.) Außerdem bekommt die Unfallkasse auch den Bericht vom D-Arzt und dann fällt auf dass es auf Arztberichte und Unfallanzeige unterschiedliche Unfallhergänge gibt. LG
Die letzten 10 Beiträge
- Aufenthaltsbestimmungsrecht bei Suchterkrankung
- Mutterschutzlohn Beschäftigungsverbot
- Zählt Ausschüttung aus eigener Firma zur Einkommensgrenze beim Elterngeld
- Dienstreise/Tagung in der Schwangerschaft
- Welche Mitteilungspflicht habe ich gegenüber dem Kindsvater
- Elternzeit zum Schulanfang möglich?
- Elternzeit
- Negative Folgen Integrationsplatz
- Darf man in Elternzeit (Elterngeld plus) 2 Kleingewerbe haben
- Entwicklungsstörung und Umgang