Mitglied inaktiv
Hallo Frau Bader, Eltern haben gemeinsames Sorgerecht, sind seit 4 Jahren getrennt. Kind (7) hat guten und regelmäßigen Kontakt zum Vater. Vater sucht sich Job in anderer Stadt, wo auch Partnerin (seit 2 Jahren ein Paar) wohnt. Beide ziehen zusammen, heiraten: Große Wohnung, extra Zimmer für die Siebenjährige, evtl. bald Baby, Stiefmutter bald also erstmal Zuhause. Vater möchte, dass Kind zu ihnen zieht: Ist viel schöner auf dem Land; mit Natur, Tieren und viel Platz großwerden; mit finanziell sicherem Boden und intaktem Familienleben. (Mutter ist ohne Beziehung, auf Arbeitssuche, wohnt in Stadt, wo es für Siebenjährige ja nicht mehr genug sicheren Bewegungsraum gibt usw.) Was geschieht, wenn er das möchte, das für die Mutter (also mich) nicht in Frage kommt? Wird dann das Kind gefragt? Und wenn es sagt: "Ach, ja, ich möchte zu den Kaninchen (usw.) und jetzt auch mal beim Papa wohnen." Was geschieht dann? Vielen Dank für eine Antwort, Harriet
Hallo, zuerst einmal muss er gerichtl. vorgehen. Und dann entscheidet das Gericht im Kindswohl - und das ist dort, wo es bis jetzt seinen Schwerpunkt hatte. Das Kind wird auch befragt, es hängt vom gericht ab, wie es die Aussage wertet. Um so älter das Kind, um so größer seine Bedeutung. Liebe Grüsse, NB
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