Isabel123
Sehr geehrter Herr Paulus, ich hätte zwei Fragen zum Thema Folsäure in der Schwangerschaft und Stillzeit. 1.) Ich habe bereits vor der Schwangerschaft ein Nahrungsergängzungsmittel "FemiBaby" eingenommen (enthält 600 Mikrogramm Folsäure) und hatte hier bereits einen Folsäurespiegel von 45,4 (Referenzbereich 9,5-44,9) und habe weiterhin täglich in der Schwangerschaft FemiBaby genommen. Kann dieser Überschuss meinem Baby geschadet haben, oder ist das zu gering? Ich dachte damals, dass das gut sei, mache mir jetzt aber doch Gedanken. 2.) Nach der Schwangerschaft habe ich jetzt in der Stillzeit wieder meinen Folsäurespiegel bestimmen lassen. Dieser liegt weiterhin bei 45,4 und somit 0,5 über dem Referenzbereich. Ist das bedenklich für mein gestilltes Baby oder mich und sollte ich das Präparat nur noch alle zwei Tage nehmen? Oder kann ich weiterhin täglich die Tablette von FemiBaby (600 Mikrogramm Folsäure) nehmen? Zudem hätte ich noch eine kurze Frage zu Vitamin D. Wieviel Vitamin D darf ich als Stillende selbst noch supplementieren, ohne das mein Baby über die Muttermilch zu viel aufnimmt? Mein Neugeborenes (6 Wochen alt) erhält täglich selbst noch 500 I.E. Vitamin D als Tropfen. Vielen Dank schon einmal für Ihre Antwort! Liebe Grüße Isabel
Wenn Sie unter einem ausgeprägten Vitamin-D-Mangel leiden, können Sie bis zu 4.000 I.E. pro Tag zu sich nehmen. Die Referenzbereiche für Folsäure sind ja nur als grobe Orientierung gedacht. Es bedeutet nicht, dass man bei geringfügigem Überschreiten schwer krank wird. Schwangere benötigen nach der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich 550 µg Folsäure. Die empfohlene Zufuhr für Stillende beträgt 450 µg Folat pro Tag. Sie können ja z. B. jeden zweiten Tag FemiBaby einnehmen.
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