Sternsspange
Sehr geehrter Dr. Paulus, nach einer Fehl- (9.SSW) und einer stillen Geburt (36.SSW) durfte ich gestern wieder positiv testen. Es wurden Endangiopathien in den plazentaren Gefäße festgestellt. Nun wurde mir von meiner Gynäkologin ASS 150mg verordnet. Ich habe jedoch gelesen, dass bei Studien keine signifikant erhöhte Lebendgeburtrate durch die Einnahme von ASS erzielt werden konnte. Außerdem soll das Risiko von Nierenschäden und eines vorzeitigen Verschlusses des Ductus botalli beim Ungeborernen erhöht werden. Das macht mir nun alles große Sorgen. Wie ist Ihre Meinung zur Verwendung von Gerinnungshemmern in der Schwangerschaft und wie lange sollte man das machen? Erster Tag der letzten Regel: 30-10-2025 Errechneter Entbindungstermin: 06-08-2026 Medikamente: ASS 150mg Einnahmezeitraum (seit wann) und Dosis: Seit SSW 4+0
Acetylsalicylsäure (ASS) wird in niedriger Dosierung (50-150 mg/d) als Dauermedikation zur Thromboseprophylaxe und Prävention der Präeklampsie verwendet. Die derzeit einzige effektive Prävention der Präeklampsie bei Frauen mit einem erhöhten Präeklampsierisiko im Ersttrimester-Screening besteht in einer ab der Frühschwangerschaft (möglichst vor SSW 16/0) beginnenden oralen Einnahme von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS: 150 mg/Tag). Dieses Vorgehen senkt signifikant das Risiko für eine Präeklampsie vor der SSW 37/0 sowie das Risiko für eine (schwere) Präeklampsie bzw. Gestationshypertonie (Bujold et al 2009, Bujold et al 2010, Roberge et al 2012). Dies wird unterstützt durch die Daten der ASPRE-Studie, die bei einer Dosierung von 150 mg/Tag eine Reduktion der Präeklampsiehäufigkeit vor SSW 37/0 von 63 % erreicht (Rolnik et al 2017). In Deutschland hat sich inzwischen eine ASS-Gabe bis zur 34-36. kompletten SSW etabliert. Probleme können nur durch hochdosiertes ASS (ab 500 mg pro Tag) im letzten Trimenon auftreten, wenn man es dauerhaft als Schmerzmittel einsetzt (z. B. vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und Einschränkung der Nierenfunktion beim Ungeborenen möglich).
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