Wunschblume17
Hallo Frau Neumann, Da Sie mir beim Beikoststart so gut weitergeholfen haben wende ich mich nun nochmals an Sie.. :) Seit einer Woche bekommt unser Sohn Kartoffel zum Mittagsbrei. Zuerst Zucchini mit Kartoffel und aktuell Möhre mit Kartoffel. Er isst mittlerweile die komplette Portion (ca. 150/160 Gramm) und trinkt danach trotzdem noch gute 100 ml Flasche. Wasser trinkt er zwischenzeitlich auch. Ab wann kann/ soll ich Fleisch dazu geben und wie oft dann in der Woche? Oder erstmal noch ein anderes Gemüse vor Fleisch? Ab nächster Woche wollte ich die Portion auf 190/200 Gramm erhöhen. Soll/ kann ich dann danach die Flasche mal probeweise weg lassen und stattdessen danach noch bisschen Obstmus anbieten? Wenn ja, kann man dafür fertige Gläschen nehmen oder was kann ich am besten selbst machen? Apfel als Mus kochen und später noch ggf. bisschen Banane dazu? Könnte ich dies auch portionsweise einfrieren? Wie lange könnte man ein offenes Obstgläschen (im Kühlschrank gelagert) dann noch füttern? Wie viel Abwechslung braucht ein Baby was den Mittagsbrei angeht? Also wie viele verschiedene Gemüsesorten? Wir essen viel Gemüse und sind auch 'experimentierfreudig' aber bin mir unsicher ob wir ihm mit viel variieren einen Gefallen tun!? Wir fahren demnächst in Urlaub (reine Fahrzeit ca 8 Stunden). Wir werden in der Nacht fahren in der Hoffnung gut und entspannt anzukommen ;) Kann ich tiefgefrorenen Mittagsbrei in einer Kühltasche bis zum Zielort transportieren und dort dann wieder weiter einfrieren oder würden Sie davon eher abraten? Noch eine (vorerst) letzte Frage: Wann sollen wir mit dem nächsten Brei beginnen? Entschuldigen Sie die vielen Fragen aber trotz Büchern zu dem Thema tue ich mich einfach ein bisschen schwer.. habe Angst was falsch zu machen und traue mich daher nicht so ‚intuitiv‘ zu handeln. Vielen Dank vorab.. : )
Hallo Wunschblume17 du kannst die Breimenge jeden Tag und kontinuierlich steigern. Wenn du bei einer Breimenge von ca 200g angekommen bist und wenn dein Gemüse-Kartoffelbrei auch genügend Öl enthält (ca 8g Öl pro 200g Brei), kannst du versuchen, ob eine Flasche mit lauwarm temperiertem Wasser im Anschluss ausreicht. Im Weiteren kannst du versuchen, falls dein Baby noch hungrig ist, so viel Brei zu füttern bis dein Baby dir deutliche Signale zeigt (etwa das Abwenden des Kopfes oder ausspucken des Breies), dass es satt ist. Das Obstmus (für das Vitamin C - zur besseren Eisenresorption) kannst du in Obstsaft (Vit C-reich) direkt in den Brei mischen. Alternativ als Nachtisch füttern. Wenn dein Baby den Brei weiterhin also gut isst, hast du mehrere Möglichkeiten: entweder du gibst gleich Fleischbrei dazu. Oder du mischst erst einmal eine andere Gemüsesorte darunter. Oder du lässt den Brei vorerst so wie er ist und gibst eine weitere Breisorte zu einer anderen Zeit. Manche Babys finden Abwechslung gut. Manche Babys bevorzugen es, ihre gewohnten Breie zu essen. Um die jeweilige Verträglichkeit zu testen, empfiehlt man ein neues Lebensmittel mindestens ca 4 Tage hintereinander zu geben, bevor wieder eine neues LM hinzu kommt. Wenn du nach diesem Verfahren vorangehst, kommst du ohnehin nur langsam voran. Wenn dein Baby aber alles gut verträgt, kannst du schneller vorangehen. Abwechslung ist durchaus gewünscht - beobachte dein Baby und agiere entsprechend in seinem Tempo. Wenn du selbst viel Freude an Abwechslung hast, wird es auch deinem Baby bestimmt gut gefallen. Wenn er die Beikost gut verträgt, wäre es ein Zeichen für seine Zustimmung zu Vielfalt und Varietäten. Rohe Obstsorten, wozu auch Banane zählt, werden ab etwa dem 8. Lm empfohlen. Ggf kannst du damit auch früher beginnen. Wie gut sie vertragen wird, das ist individuell verschieden. Den Babybrei für die Urlaubsfahrt solltet ihr nur für einen Tag auf Vorrat mitnehmen. Ist die Kühlkette (-18°) unterbrochen, dann sollte der Brei schnellstmöglich gefüttert werden. Also dann Grüße Birgit Neumann