MelM
Hallo, Ich habe eben meiner Tochter (10 Monate alt) ihren Brei aus dem Gläschen in einem Porzellanteller für 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmt. Es war Kartoffeleintopf. Sie aß die ganze Portion von 250g. Den letzten zusammengekratzten Rest aus dem Teller habe ich gegessen und stellte einen leicht verbrannten Geschmack fest. Optisch aufgefallen war mir null. Ich weiß auch nicht genau ob es tatsächlich angebrannt war, denke bei 2 Minuten eher unwahrscheinlich. Ich finde dass z.B die Gläschen mit Brokkolinudeln immer diesen Geschmack haben. Diese Sorte Kartoffeleintopf kannte ich vorher nicht und es war auch kein Brokkoli drin. Haben wir etwas zu befürchten wenn es doch etwas verbrannt war?
Hallo MelM du kannst sicherlich ganz unbesorgt sein. Du kannst jetzt (oder ganz bald schon) die Breie nun auf jeden Fall auch noch mit echten Kartoffelstückchen als Fingerfoodangebot ergänzen und erweitern. Zum Brei essen und gefüttert werden kannst du auch Essangebote machen, die deinem Kind ermöglichen selbständig zu essen. Ab dem 10. Lm ist es i.d.R. auf jeden Fall gut möglich auch Familienkost bzw weiche Stückchen zum selbständigen Greifen und Essen anzubieten. So lernt deine Tochter noch weitere geschmackliche Variationen kennen. Du kannst normale Kartoffeln anbieten oder Süßkartoffeln. Auch sämtliche Gemüsesorten und Obstsorten sind geeignet. Die angebotenen Speisen müssen nur alle so beschaffen sein, dass sie gefahrenfrei gekaut und zerkleinert (d.h. im Mund bearbeitet werden können) werden können, um anschließend gefahrenfrei, einfach und sicher geschluckt werden zu können. Du kannst auch eure Familienkost pürieren und anbieten. Und ganz wunderbar ist es ab dem Alter der Familienkost, wenn du deinem Baby, bald Kleinkind, die Möglichkeit gibst so zu essen, wie es für dein Baby gut passt. Manche Babys wollen gar nicht mehr gefüttert werden, manche wollen ganz viel selbständig essen, manche wollen Beides, je nach dem. Schau einfach genau hin, was für dein Baby wichtig für die aktuelle Entwicklung ist. Und biete geschmackliche Vielfalt. Lass dein Baby das Essen ganzheitlich mit allen Sinnen erleben, schmecken und essen. Also dann Grüße Birgit N.
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