Annie1234
Guten Tag, Ich bin 38 Jahre alt, der kiwu besteht seit 4 Jahren. In kiwu Behandlung bin ich seit 2 Jahren. Bei mir würde endometriose entdeckt und die Herde sowie ein Eileiter im Februar 2018 entfernt. Im Oktober 18 fand die erste ivf statt. Ich wurde schwanger, es war aber nur eine biochemische ss (5. ssw). Mit den beiden verbliebenen befruchteten Eizellen starteten wir dann einen kryo Versuch. Ich wurde erneut ss, diese Schwangerschaft endete nun in einer missed abortion (7. ssw). Während des kryo Zyklus nach ich estrifam, utrogest sowie duphostan- dann ab 7. ssw stattdessen prolutex– ein. Gibt es etwas, das man tun könnnte, um einen erneuten Abort zu verhindern? Meine Ärztin sagt, Untersuchungen würde man erst nach 3 fg durchführen. Und ist es möglich, dass die ss aufgrund des umstiegs von duphostan auf prolutex nicht stabil blieb? Herzlichen Dank im Voraus, Annie
Hallo, in den allermeisten Fällen kann man gegen Aborte nichts tun. Diese sind schicksalhaft eintretende Ereignisse, in ihrer Altersgruppe müssen sie von einer Quote von ca. 1:4 ausgehen. Der Umstieg der Medikation hat damit nichts zu tun. Weiterführende Tests sind tatsächlich erst nach 3 infolge eintretenden Fehlgeburten sinnvoll. Alles Gute!
Annie1234
Hallo, Herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Ich habe noch eine kurze Frage: ist es möglich, dass meine Eizellen durch die Endometriose geschädigt sind, was eine stabile ss verhindert? Laut Ärztin waren diese zwar von guter Qualität, ich bin mir aber unsicher, inwieweit es möglich ist, dies einzuschätzen. Vielen Dank im Voraus, Herzliche Grüße
Hallo, noch sind die Mechanismen, warum bei einer Endometriose die Schwangerschaftsraten auch im Rahmen einer künstlichen Befruchtung etwas niedriger sind, unklar. Sie haben jedoch eine realistische und gute Chance, dass sie in zukünftigen Zyklen eine Schwangerschaft erzielen werden. Sowohl die Eizellen, als auch die befruchteten Eizellen lassen sich anhand verschiedener morphologischer Bewertungskriterien einschätzen. Je besser die Qualität eingeschätzt wird, umso höher ist die Transferwahrscheinlichkeit, sie wird jedoch fast nie größer als 50 % sein. Gruß
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