Lilli2017!
Hallo Frau Dr. van der Ven, kurz zu mir ich bin fast 33 Jahre alt und mein Partner 35. Wir haben leider bisher keine Kinder. 2022 war ich direkt im ersten Versuch schwanger. Leider mussten wir die SS abbrechen aufgrund einer Anenzephalie. 2023 wurde ich im dritten Versuch schwanger. Leider eine Eileiter Schwangerschaft. Der linke Eileiter ist verschlossen aufgrund einer zurückliegenden Clamydien Infektion. Nun versuchen wir es im 7. Übungszyklus und es will nicht mehr klappen. Meine Zyklen sind immer regelmäßig (26-28 Tage) und auch mit Eisprung, den ich durch Temperatur seit 12 Monaten feststelle. Der echte Eileiter ist laut Hycosy durchlässig. Das spermiogramm ist gut. Was würden Sie mir empfehlen? Ich möchte nicht mehr so viel Zeit verlieren, da ich noch keine Kinder habe und gerne zwei hätte. Macht Clomifen bei regelmäßigen Zyklen Sinn? Sollen wir zeitnah eine IVF anstreben? Oder haben wir so noch gute Chancen?
Sie haben leider nicht geschrieben ob die Eileiterschwangerschaft im rechten oder linken Eileiter saß. Wenn der linke Eileiter aufgrund einer Chlamydieninfektion verschlossen ist und die Eileiterschwangerschaft im rechten Eileiter saß würde ich zum Übergang auf eine IVF Therapie raten. Chlamydieninfektionen betreffen meistens beide Eileiter und wenn rechts zusätzlich die Eileiterschwangerschaft saß kann trotz positiver HyCoSy eine Einschränkung der Eileiterfunktion vorliegen. Wenn die Eileiterschwangerschaft links war kann man es noch einige Zyklen spontan versuchen. Sie wissen daß Ihre Chancen auf eine Spontanschwangerschaft bei einem einseitigen Eileiterverschluß etwa halbiert sind da der Eisprung unabhängig von der Eileitersituation entweder rechts oder links ist . Clomifen wird Ihre Chancen bei regelmäßigen Zyklen nicht wesentlcih erhöhen.
Lilli2017!
Die Eileiter Schwangerschaft war im linken Eileiter. Dieser ist auch laut der Hycosy undurchlässig. Bei der Schwangerschaft mit der Anenzephalie bin ich sofort schwanger gewesen und das an der richtigen Stelle. Dürfte das denn nicht dafür sprechen, das der rechte Eileiter tatsächlich funktionstüchtig ist? Oder war das nur Glück? Wir probieren es nun 7 Zyklen ohne Erfolg, wie lange sollten wir noch versuchen bis wir eine IVF starten? Ist die Chance mit clomifen nicht dadurch erhöht, dass an beiden Seiten ein Eisprung im gleichen Zyklus erfolgen kann?
Dann kann man damit rechnen daß der rechte Eileiter funktioniert und Sie können es, wie ja schon geschrieben noch 6-8 Monate spontan versuchen. Da statistisch nur in 50 % der Zyklen der Eisprung auf der richtigen Seite stattfindet, kann Clomifen theoretisch die Chancen erhöhen wen auf beiden Ovarien eine Eizellreifung einsetzt, das funktioniert aber nicht regelmäßig. Durch längere Anwendung von Clomifen wird die Schleimhautqualität schlechter was wiederum die SS Chancen reduziert. Wenn Sie es versuchen wäre Letrozol eine bessere Alternative zu Clomifen.
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Herr Dr Schmidt, Bin gerade sehr niedergeschlagen. Stimulation mit menogon 150 ie und 5 tage letrozel mit 7,5mg. Stimuliere aktuell für die zweite ivf. Heute US sn stimutag 15. Re: follikel mit 18, 15,13,10 und links mit 10. Heutige Blutwerte: lh 1,1 prog 0,4 und E2 340. Heute doppelt auslösen mit ovitrelle und triptofem und mittwoch ...
Hallo Herr Dr. Schmidt Ich habe eine Frage zum Thema Kinderwunsch. Nach drei Jahren erfolglosem Versuchen auf natürlichem Weg schwanger zu werden haben mein Mann und ich eine Kinderwunschklinik kontaktiert. Das Spermiogramm meines Mannes lag im Normalbereich. Man hat bei mir herausgefunden das ich nur unregelmäßig ovuliere, eine andere Erklärung f ...
Hallo, ich bin leider übergewichtig BMI 37 mit PCOS. Da ich schon 2 FG hatte, bei denen ich zwar wesentlich weniger Gewicht hatte, aber halt immer noch zu viel, habe ich versucht abzunehmen. Leider gelingt es mir einfach nicht. Ich bin bei einem medizinischen Ernährungsberater und versuche wirklich alles was geht. Ich bin in einer KiWuKlinkik ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, ich hätte gerne Ihre Einschätzung zu meiner Situation. Ich bin 47 und daher etwas unsicherer. Ich hatte eine IVF mit Transfer einer 5 Tage Blasto. An Tag 9 nach Transfer sollte ich selbst einen Urintest machen. Dieser war morgens positiv. Am selben Abend habe ich dann ohne groß nachzudenken das Bad mit dem Antikal ...
Hallo Herr Dr. Moltrecht Aufgrund von Fertilitätsproblemen habe ich (34 Jahre alt) eine IVF Behandlung gemacht. Beim ersten Durchgang wurden 15 Eizellen entnommen, davon wurden nur 3 befruchtet und lediglich eine hat sich weiter entwickelt und wurde als frischer Embryotransfer an Tag 2 eingesetzt und hat zu einer erfolgreichen Schwangerschaft gefü ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, nachdem Sie mir schon einige Male sehr weiterhelfen konnten, wende ich mich heute erneut mit einer Frage an Sie. Meine Gynäkologin hat bei mir heute eine vermutlich hämorrhagische Zyste im rechten Eierstock entdeckt. Die Zyste ist ungefähr 4,8 x 4,3 cm groß und seit November leider nicht kleiner gewor ...
Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, ich bin 40 Jahre alt, AMH 0,3 mit diagnostizierter Endometriose. Antralfollikel meist zwischen 6-8. Meine Tochter ist vor 5 Jahren im 2. IVF-Versuch entstanden. Vor einem Jahr wurde ich natürlich schwanger, leider mit leerer Fruchthöhle. Nun hatte ich einen IVF-Versuch mit nur einem Follikel (mit Pergoveris 300) und ...
Hallo Herr Dr. Gagsteiger, mir haben Ihre Antworten bei anderen Beiträgen immer sehr weitergeholfen und nun habe ich selbst eine Frage. Bei mir wurde bei einer transvaginalen Hydrolaparaskopie Endometriose Grad II an den Beckenwänden und vermutlich auch an den Eileitern festgestellt. Da meine beiden Eileiter verschlossen sind, sind wir auf eine I ...
Hallo Herr Gagsteiger ich hatte vor kurzem einen Transfer er war leider negativ trotz mit einem guten Qualität. Der Ablauf war so ,pergoveris gespritzt 37.5 6 Tage lang danach Eisprung ausgelöst und nach Transfer utrogest genommen und ovitrell alle drei Tage drei Mal es war ohne Embryo glue diesmal will ich es mit Embryo glue probieren was würden ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, nach einer IVF mit einer Entnahme von 20 EZ und Auslösung mit Triptofam ist mein Zyklus zunächst nicht in Gang gekommen. Mein Zyklus war davor sehr regelmäßig (28-32) mit Eisprung und guten Hormonwerten. Um den 25 ZT herum hieß es bei dem Ultraschall, es wäre ein Letifollikel plus ein weiterer kleinerer Follik ...