Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Oswald Schmidt:

Wann Progesteron testen

Frage: Wann Progesteron testen

85kathali

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Mein Hausarzt hat mir (28 Jahre, erst im 5. ÜZ nach 2 Jahren Pille) vor 2 Monaten empfohlen, einen Speicheltest zur Bestimmung des Progesteron/Östradiol Verhältnisses zu machen. Ich war erst unsicher, ob ich das machen soll, da wir ja noch nicht so lange üben (+kostet 50 Euro). Aber nachdem er auch damit recht hatte, TSH zu testen (war 2,7, jetzt 0,44 mit Medis) hat er vielleicht damit auch recht. Ich habe zwei Tage vor Einsetzen der Menstruation Schmierblutungen und die zweite Zyklushälfte war in den vergangenen zwei Zyklen je 10 Tage lang (also Mens am 11. Tag nach Eisprung), nach Temperaturmethode berechnet. Er meinte, ich solle am 21. Zyklustag testen. Das bezieht sich aber wohl auf einen 28tägigen Zyklus. Mein Zyklus ist eher 30-32 Tage lang. In der Anleitung zum Speicheltest steht 19.-21. Zyklustag. Wann soll ich denn dann messen? Meinen Eisprung hatte ich schätzungsweise diesmal am 18. Zyklustag (wenn Clearblue am 17.+18. Tag maximale Fruchtbarkeit anzeigt, stimmt das?). Danke!


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

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Hallo, 85kathali, optimal wäre der Test bei einem 30/32-Tage-Zyklus am ca. 22. - 24. Zyklustag, falls der Eisprung erst am 18. Tag ist, machen Sie den Test erst am 25. Tag. Östrogen und Progesteron kann man übrigens auch im Blut bestimmen lassen - zahlt die Krankenkasse und belastet das Budget des Frauenarztes nicht. Viele Grüße Dr. O. Schmidt


85kathali

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Danke für die Antwort. Mein Hausarzt meinte, dass er das Verhältnis von Progesteron und Östradiol im Speichel besser sehen kann (weil die Hormone dort frei und nicht gebunden sind?) und wenn ich dann zusätzlich Progesteron nehmen müsste, könnte er mir gleich die entsprechend richtige Dosierung verordnen (er würde dies per Creme tun, da orale Aufnahme nicht so gut verträglich ist und vaginale seiner Erfahrung nach oft wieder rausfließt). Was halten Sie davon?


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

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Ihr Hausarzt hat eben eine etwas andere "Herangehensweise". Mein Rat als Reproduktionsmediziner: Wie beschrieben Progesteron und Östradiol im Blut, falls niedrig, ovarielle Stimulation (z.B. mit Clomifen). Wenn Progesteron genommen werden sollte, dann vaginal (z.B. Utrogestan). Alles Gute, O. Schmidt


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