jumy
Hallo Herr Dr. Schmidt Ich habe eine Frage zum Thema Kinderwunsch. Nach drei Jahren erfolglosem Versuchen auf natürlichem Weg schwanger zu werden haben mein Mann und ich eine Kinderwunschklinik kontaktiert. Das Spermiogramm meines Mannes lag im Normalbereich. Man hat bei mir herausgefunden das ich nur unregelmäßig ovuliere, eine andere Erklärung für die Infertilität wurde nicht gefunden. Wir haben dann eine IVF Behandlung gemacht. Es wurden 15 Eizellen entnommen, davon wurden nur 3 befruchtet und nur eine hat sich weiter entwickelt und wurde mein wunderbares Baby. Diese eine hatte eine gute Qualität, alle anderen hatten eine schlechte Qualität laut Kinderwunschklinik. Der Arzt sagte mir damals, dass das kein gutes Ergebnis sei, er hat es aber nicht weiter erklärt. Nach der akuten Kaiserschnittgeburt mit T-Schnitt wurde mir vom Assistenzarzt gesagt das meine Eierstöcke ausgesehen hätten, als ob ich vielleicht PCOS hätte und das man ein paar Verwachsungen gesehen hätte. Dieser Verdacht ist allerdings noch nicht diagnostisch abgeklärt, da warte ich gerade auf einen Termin beim Facharzt. Außerdem sei mein Uterus um 90 Grad gedreht gewesen. Ein paar Eckdaten: Ich bin 34 Jahre alt, 167 cm und 79 kg. Schilddrüsenwerte sind grenzwertig, aber es wurde bisher trotz meiner Bitte nicht weiter untersucht. Hashimoto und Schilddrüsenerkrankungen kommen gehäuft in der Familie vor. Meine Fragen: 1) Ich frage mich ob das Ergebnis der IVF Behandlung so gedeutet werden kann das meine Eizellqualität generell schlecht ist? Oder gibt es noch andere Erklärungsansätze? 2) Kann ich etwas machen um meine Voraussetzungen für eine weitere Schwangerschaft und meine Eizellqualität zu verbessern? Gibt es Präparate die helfen? 3) Angenommen ich hätte PCOS und/oder Endometriose: Inwiefern würde sich das auf den weiteren Kinderwunsch und eine eventuelle Behandlung auswirken? Macht es für mich überhaupt Sinn es weiterhin auf natürlichem Wege zu versuchen, oder lieber gleich direkt eine IVF Behandlung machen? Wie viele Versuche sollte man denn ungefähr einplanen (natürlich können Sie das nicht sicher sagen, aber so grob geschätzt aufgrund der datenlage)? Vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten im Voraus.
Hallo Jumy, da Sie damals mit der 1. IVF-Behandlung ein gesundes Kind bekommen haben, kann die Eizellqualität so schlecht nicht sein - auch wenn (in dieser Kohorte von 15 Eizellen) nur 3 befruchtet waren. Aber genau diese geringe Befruchtungsrate zeigt, dass auch für ein zweites Kind IVF wieder sinnvoll ist, weil die Chance auf normalem Weg demzufolge eher gering ist. Alles Gute, O. Schmidt
jumy
Vielen Dank für Ihre Antwort. Halten Sie es für sinnvoll es erst für ein paar Zyklen mit Letrozol und/ oder IUI zu versuchen, oder ist es besser direkt wieder IVF zu machen?
Wie gesagt: 3 von 15 Eizellen waren damals befruchtet. Die Wahrscheinlichkeit durch Monitoring oder IUI schwanger zu werden ist also geringer als 10 Prozent. Ich würde direkt wieder auf IVF setzen. Alles Gute!
jumy
Vielen Dank für Ihre Antwort. Meine letzten Fragen: Gibt es eine Art Statistik die dabei helfen kann zu entscheiden ob man eher 1,2 oder 3 Versuche für IVF kaufen sollte?Also wie viele Versuche voraussichtlich nötig sein werden? Man muss das ja leider im Voraus entscheiden. Und gibt es etwas das man in der Behandlung verändern kann um eine höhere Befruchtungsrate zu erzielem?
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