Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Andreas Tandler-Schneider:

Myom/IVF

Frage: Myom/IVF

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Lieber Dr. Tandler-Schneider, ich brauche mal wieder Ihren Rat hier in Santiago de Chile. Nach über einem Jahr Behandlung von Endometriose (erfolgreich entfernt), Clomifen, Pergonal und IUI stehe ich nun kurz vor meiner ersten IVF. Bei einem Kontrollultraschall mit Wassereinspülung in die Gebärmutter wurden nun zwei kleine 8mm grosse Myome an der einen Gebärmutterwand entdeckt. Diese Myome liegen wohl nicht hinten in der Gebärmutter, sonder an einer der Seitenwände und ragen ganz leicht in die Gebärmutter hinein. Mein Frauenarzt sagte mir nun, dass man die IVF trotzdem durchführen könnte und ich gute Chancen habe, dass es klappt. Er selbst sei aber Perfektionist und würde die Myome deshalb lieber voher herausoperieren. Ich selbst bin über eine erneute OP nicht so begeistert, zweifel aber, da man ja die IVF in Chile selbst bezahlen muss und ich es mir nicht leisten kann, die Prozedur mehrmals durchführen zu lassen. Nun zu meinen Fragen: 1) Würden Sie mir zu einer Myomentfernung raten? 2) Welche Schwierigkeiten ergeben sich während der Schwangerschaft, wenn ich trotz Myome schwanger werden würde? Vielen Dank im Voraus! Muchas gracias y hasta pronto Stefanie aus dem immer noch sommerlichen Santiago


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Buenas Tardes! Wenn die Myome tatsächlich das Endometrium eindellen, macht eine Myomenukleation Sinn, da dann die Chance auf eine SS höher ist. Wenn Sie nicht operiert werden, könnte es je nach Grösse und Lage zu einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehentätigkeit kommen. Vielleicht sind Sie an einer zweiten Meinung meines Freundes Dr Eduardo Maldonado interessiert, der auch in Santiago arbeitet und in laparoskopische Operationen spezialisiert ist. Tel.2320776 in Santiago Gruss ATS


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