Pearla
Sehr geehrter Herr Dr. von Stutterheim, ich (30) hatte vor kurzem meinen ersten Kryo-Transfer nach negativer, erster IVF (10 von 12 Eizellen befruchtet, eine davon jedoch fehlbefruchtet, zwei verworfen, 5 kryokonserviert). Der Transfer fand drei Tage nach dem Auftauen statt, wobei ein "Eisbär" am Folgetag nachgetaut werden musste. Ich habe also an Auftautag +3 einen 6-Zeller und Auftautag +2 einen 5-Zeller bekommen, beide mit eher mäßiger Quali. (Die Embryonen aus dem Frischversuch waren PU+2 4-Zeller und 5-Zeller und von guter Qualität) Im Nachhinein ärgere ich mich sehr- insbesondere über den 6-Zeller. Meiner Meinung nach war der Transfer sinnlos und ich hätte lieber noch zwei "Eisbären" nachgetaut! Wie beurteilen Sie das? Mir fällt auf, dass 3 von 4 tranferierten Embryonen ungerade geteilt waren. Zwar liest man immer, die Zellteilung sei kein Ballet, aber ich frage mich dennoch, ob dies ein negatives Qualitätsmerkmal sein könnte? Ich danke Ihnen vielmals im Voraus!
Die Zellteilung ist eine Momentaufnahme,d aber ist es egal, welches Zellstadium beschrieben wird. Hauptsache angemessen. Nachtrauern ist aus meiner Sicht völliger Blödsinn, da die Synchronisation mit der Schleimhaut nicht mehr gegeben ist. Daher ist dann die SS Rate miserabel.
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