Mohnblume123
Liebe Frau Prof. Sonntag, Ich habe kürzlich zufällig im MRT eine Adenomyose diagnostiziert bekommen. Ich habe bereits drei Monate dienogest genommen und hatte jetzt im Anschluss ein weiteres MRT zur Kontrolle. Es scheint, dass die downregulation nicht angeschlagen hat. Die Gebärmutter ist laut MRT Bericht sogar etwas größer geworden. Habe ich überhaupt noch Chancen mit anderen Downregulationen ein zurück drängen der Adenomyose zu erreichen? Ich würde als nächste gnrh Agonisten und letrozol versuchen. Oder war das dienogest nur eine Leichte Art der downregulation? Ich bin etwas verzweifelt. Liebe Grüße
Was ist Ihre Lebenssituation aktuell (Partner, Kinderwunsch), wie alt sind Sie und bestehen Beschwerden durch die vermeintliche Adenomyose bzw wurde diese auch mittels Ultraschall vermutet oder kontrolliert? Davon hängt das weitere Vorgehen ab, die von Ihnen genannten Behandlungen sind nur über einen zeitlich begrenzten Zeitraum einzusetzen, da nicht ohne Nebenwirkungen bei längerer Gabe.
Mohnblume123
Ich bin 42 Jahre, verheiratet, habe ein vierjähriges Kind. Ich wurde bis dahin immer sofort beim ersten Versuch auf natürlichem Wege schwanger, seit ihm jedoch nicht mehr. Ich vermute, seitdem hat sich die Adenomyose entwickelt. Man kann sie ausschließlich im MRT sehen, im ersten MRT hieß es im Bericht "total loss of junctional zone ". Es handelt sich also um eine schwere, diffuse Form. Habe ich durch weitere downregulation(en) noch eine Chance? Ich habe einige Embryonen noch eingefroren.
Schwierig zu sagen, da die Eizell- und Embryonenqualität bei einem Alter über 40 für die Schwangerschaftschancen sicher eine zusätzliche Rolle spielt. Wenn, dann wie gesagt zeitlich begrenzte (3-6 Monate) Versuche der Beeinflussung mit dem konkreten Ziel eines dann geplanten Embryotransfers - individuell mit Ihren Ärzten zu besprechen.
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