perlach
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, mein Mann und ich haben schon sehr viele Jahre erfolgloser Kinderwunschbehandlungen hinter uns. Nun soll ein letzter Versuch anstehen, bei dem wir auch auf Seiten des Mannes die "bestmöglichen" Voraussetzungen versuchen wollen. Deshalb haben wir einen erneuten DNA-Fragmentationstest gemacht. Im Januar 2024 hatte mein Mann 24% Spermienanteil mit frag. DNA. Bei dem neuen DNA-Fragmentationstest in diesem Jahr (März 26) sind es bereits 55.95% mit frag. DNA. Ist mit diesem Ergebnis eine ICSI überhaupt sinnvoll? Oder wäre es besser, mit Spendersamen weiter zu machen? Die Kinderwunschklinik hätte es jetzt einfach mit den Spermien meines Mannes probiert. Aber uns wundert das ein bisschen. Mein Mann ist bereits 57 Jahre alt. Und wir können nicht noch sehr viel mehr Kinderwunschbehandlungen machen. Natürlich würden wir es liebe rmit dem Samen meines Mannes versuchen, aber noch weitere Enttäuschungen können wir uns nicht mehr leisten. Das sind die weiteren Ergebnisse des Spermiogramms aus diesem Jahr (März 26): Aussehen: Trüb Farbe: Bernsteinfarben Bewegliche Spermien total PR + NP 30% Beweglich progessiv PR: 20% Beweglich nicht progressiv: 10% Unbewegliche – imotile Spermien: 70% Spermien / ml 38.000.000 Spermien / Ejakulation 129.200.000 Morphologie: Morphologisch normale Spermien: 3% Spermien mit unnormalem Aspekt: 97% Anomalie Spermienkopf: 55% Anomalie Spermienhals: 21% Anomalie Spermienschwanz: 21% Im Ejakulat nicht vorhanden: Erythrozyten, Leukozyten. Spermienzellen, Epithelzellen, Zelltrümmer, Agglutinate Hauptproblem bei mir sind übrigens operiertes Uterussubseptum (erfolgreich behandelt) und stark ausgeprägte Adenomyose. Bisher haben wir nur bei mir "rumgedoktert". Nun soll bei dem kommenden Versuch auch auf der Seite des Mannes "optimiert" werden. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung! Viele Grüße