Brahms
Sehr geehrter Herr Dr. Grewe, bei mir wird diesen Monat der Eisprung mit Brevactid 5000 ausgelöst. 4 Tage nach dieser Spritze sollen zur Unterstützung der 2. Zyklushälfte nochmals 5000 Einheiten gespritzt werden und 8 Tage nach der ersten Spritze nochmals 5000 Einheiten (also ES+3 und ES+7). Haben Sie Erfahrungen damit, ob bei diesem Schema der Folgezyklus beeinträchtigt sein kann? Ob die Menstruation dennoch pünktlich kommt? Oder wenigstens nur mit geringer Verzögerung? (Von Utrogest kenne ich es bereits, dass sich die Mens um einen Tag verzögert, das wäre ja nicht so schlimm). Vielen Dank und viele Grüße, Brahms
Hallo, bei dieser Dosis ist es schon möglich, dass die Blutung sich um ein paar Tage verzögert. Der eigentliche Folgezyklus sollte dann aber "normal" ablaufen. Viele Grüße Christoph Grewe
Brahms
Vielen Dank für Ihre Antwort! Das habe ich schon befürchtet und es gefällt mir nicht. Welche Standarddosis verwenden Sie, wenn Sie die 2. Zyklushälfte (nur) mit hcG stützen wollen? Mit 200 mg Utrogest ab ES+2 habe ich gute Progesteronwerte und eine 2. Zyklushälfte von 15 Tagen, so dass die Standarddosis doch eigentlich ausreichen müsste? Das hcG soll nämlich der Ersatz für das Utrogest sein. Wie schätzen Sie es ein? Viele Grüße, Brahms
Ich gebe meinen Patientinnen in der Regel 200 mg Progesteron und dann 3x 1500 Einheiten Brevactid. 2x 5000 ist aber auch absolut in Ordnung. Eine wirkliche Standarddosis gibt es hier leider nicht.
Brahms
Vielen Dank für Ihre Antwort! Können Sie einschätzen, wie hoch man das Brevactid an ES+7 dosieren könnte, dass sich die Regel am besten gar nicht bzw. maximal um einen Tag verschiebt? Herzliche Grüße, Brahms
So genau lässt sich das leider nicht sagen. Mir wäre dazu auch keine Untersuchung/Studie bekannt.
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