Sehr geehrter Herr Gagsteiger, ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine kurze medizinische Einschätzung meines bisherigen Verlaufs. Kurz zu den bisherigen Befunden: ES+12: Erster positiver Schwangerschaftstest ES+16: hCG 81 mIU/ml ES+17 bis ES+19: Blutungen von hellrot bis dunkelrot, weiterhin gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ES+18: hCG 153 mIU/ml ES+20: Nur noch braune Schmierblutung, danach keine Blutung mehr ES+21: hCG 233 mIU/ml. Im Ultraschall erstmals ein kleiner schwarzer Punkt in der Gebärmutter sichtbar. Eierstöcke unauffällig. ES+23: hCG 285 mIU/ml (Anstieg um 22 % innerhalb von 48 Stunden) Bei einer weiteren Ultraschallkontrolle zeigte sich der kleine schwarze Punkt in der Gebärmutter unverändert. Aktuell bestehen keine frischen Blutungen mehr, lediglich milchig-klarer, schleimiger Ausfluss mit weißen Schlieren Meine Frauenärztin bewertet den hCG-Anstieg als nicht ausreichend und geht aufgrund des Gesamtverlaufs (Blutungen, langsamer hCG-Anstieg und fehlende Entwicklung im Ultraschall) von einem Abort bzw. einer wahrscheinlich nicht intakten Schwangerschaft aus. Zudem teilte sie mir mit, dass sie eine Eileiterschwangerschaft aufgrund des bisherigen Verlaufs für ausgeschlossen hält. Weitere Kontrollen sind derzeit nicht vorgesehen. Daher würde ich gerne Ihre Einschätzung erfragen: Besteht nach Ihrer Erfahrung trotz der bisherigen Befunde weiterhin Anlass, an eine Eileiterschwangerschaft zu denken, oder halten Sie diese Konstellation für eher unwahrscheinlich? Sehen Sie trotz des bisherigen Verlaufs noch eine realistische Möglichkeit für eine intakte Schwangerschaft oder würden Sie die Einschätzung meiner Frauenärztin teilen? Würden Sie zu weiteren hCG-Kontrollen oder einer erneuten Ultraschallkontrolle raten Für Ihre Zeit und Ihre Einschätzung bedanke ich mich bereits jetzt sehr herzlich. besten Gruß