Lieber Herr Dr. Prof. Abeck, liebe Frau Dr. Radke, vielen Dank für Ihre Antwort vom 9.10.! Wenn ich Sie richtig verstanden habe, könnten wir vor einer oralen Behandlung zunächst noch versuchen, die Akne mit Tretinoin und Clindamycin zu behandeln. Ist das richtig? Diese beiden Wirkstoffe wurden meinem Sohn bisher leider noch nicht verordnet. Gibt es dafür ein Kombinationspräparat, beispielsweise Acnatac, wie ich im Internet nachgelesen habe? Könnte uns der Hausarzt ein entsprechendes Rezept ausstellen, oder wäre es sinnvoller, uns vorher noch einmal beim Hautarzt vorzustellen? Leider ist es vermutlich schwierig, kurzfristig einen Termin beim Hautarzt zu bekommen. Mir ist es wichtig, keine weitere wertvolle Zeit zu verlieren. Das von Ihnen genannte Medikament Isotretinoin: Ich mache mir große Sorgen wegen der möglichen Nebenwirkungen, insbesondere weil es sich um eine systemische Behandlung handelt. Gleichzeitig habe ich Angst, dass mein Sohn durch das Abwarten bleibende Aknenarben entwickelt. Wie schätzen Sie das Risiko einer Narbenbildung im Vergleich zu den möglichen Nebenwirkungen von Isotretinoin ein? Würden Sie in einer solchen Situation eher zu einer frühzeitigen Behandlung mit Isotretinoin raten, oder wäre es aus Ihrer Sicht sinnvoll, zunächst noch andere Behandlungsmöglichkeiten wie Tretinoin und Clindamycin auszuschöpfen? Mir ist wichtig, die Risiken einer systemischen Behandlung ernst zu nehmen, aber auch zu verhindern, dass die Akne bleibende Schäden an der Haut meines Sohnes hinterlässt. Vielen Dank für Ihre Meinung und Ihre Hilfe!