Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Noch immer Bauchweh

Frage: Noch immer Bauchweh

JM1983

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Guten Tag, unser Sohn 15,5 Monate alt leidet noch immer insbesondere nachts unter starken Bauchweh und Blähungen. (er weint viel, überstreckt sich, „arbeitet“ viel mit den Beinen und windet sich quer durchs Bett, darüber hinaus pupst er quasi bei jeder Bewegung). Bis auf die (im Vergleich zum großen Kind) überschaubaren 3Monats-Koliken war die Verdauung bei unserem bis zum Ende des 6. Monats vollgestillten Sohn recht unproblematisch. Mit Beikostbeginn änderte sich das, unser Sohn (der bis dato durchschlief) wurde von Bauchkrämpfen und Blähungen geplagt, mit schrillem Aufschreien begleitet wurden unsere Nächte immer schlechter, da er vor Schmerzen regelmäßg aufwachte. Daraufhin sprachen wir unseren Kinderarzt des Öfteren (auch nachgiebig) auf diese Situation an. Jedoch wurden wir immer mit dem Verweis auf die Nahrungsumstellung und die angeblich daraus resultierenden Probleme und mit dem Hinweis, dass sich das Problem mit der Zeit geben würde abgewiegelt. Nunmehr ist es so, dass es sich nicht gegeben hat und unsere Nächte unterirdisch schlecht sind (ca. halbe Stunde nach dem Schlafen gehen schreit er wieder auf und das zieht sich dann halbstündlich bis stündlich durch die Nacht). Den Kinderarzt daraufhin angesprochen sollen wir nunmehr Nahrungsmittel austesten. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau wie. Zumindest Fructose können wir nun ausschließen (hatten Khaki oder Weintrauben im Verdacht). Wie wir die anderen möglichen Unverträglichkeiten ausschließen wollen ist mir ehrlich gesagt unklar, denn ich wüsste bei manchen Sachen (Gluten) gar nicht genau, was ich ihm statt dessen zu essen geben soll. Mittlerweile sind wir echt verzweifelt, da uns diese Nächte sehr einschränken, sich auch nicht zuletzt negativ auf den Arbeitsalltag auswirken. Haben Sie Tipps für uns? Was könnte es sein? Wie gehen wir das Problem weiter an? Und wie bekommen wir unseren Kinderarzt mit ins Boot. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Er wird noch morgens und abends (und momentan gefühlte 1000 Mal in der Nacht) gestillt. Ansonsten isst er größtenteils vollständige Mahlzeiten vom Familientisch mit.


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Das Thema ist komplex und nicht in einem Satz zu beantworten. Als erstes sollten Sie das nächtliche Stillen beenden. Dann sollten Sie sich an der altersgemäßen Kost orientieren: max. 5 Mahlzeiten, am Tisch, max. 200 g Mich und der Rest Tagesessen. Dann gibt es viele Fragen: ist er verstopft, nimmt er viel zusätzliches Getränk, wieviel Kohlensäure usw.. Dann ist die Frage, ob das Schlafen nicht mit einer mangelnden Selbstregulation zusammenhängt, hier wäre die Empfehlung: jedes Kind kann schlafen lernen. Gruss S. Wirth


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