Mitglied inaktiv
mich mal nicht um sie kümmern kann. Sie sollte doch lernen, sich auch mal von jemand anderes zui betreuen lassen. Mittlerweile bin ich sehr ratlos, denn ich muß sie immer überall mit hin nehmen, was sehr anstrengend sein kann. Zu jedem Arztbesuch, zu jedem Einkauf, Behördengänge etc. Abends mal mit meinem Mann ausgehen ist auch nicht möglich, das sie wenn sie aus dem Schlaf aufwachen würde, sich ja nicht von einer anderen Person beruhigen läßt (haben wir schon probiert, sie hat geschrien, bis sie keine Luft mehr bekam). Ich bedanke mich jetzt schon für die Antowrt!!!!!
Hallo, den vertrauensvollen Umgang mit anderen Menschen kann man in dem Sinne nicht lernen, sondern nur durch innere Sicherheit entwickeln. D.h. die eigene psychische Stabilität ist die Basis dafür. Es dreht sich in diesem Alter also noch alles um die Emotionalität, das "emotionale Bewußtsein". Ihre Tochter ist jetzt etwa 1 Jahr und damit in der Phase der Anhänglichkiet. Daß diese bei ihr besonders ausgeprägt ist, können sie unschwer aus ihrer bisherigen Entwicklung ableiten. Erst im zweiten Lebensjahr setzt sich das Bedürfnis nach Loslösung durch, auch bei jedem unbelasteten Kind. Das wird zwar oft nicht beachtet, ist dennoch aber richtig. Bei Ihrer Tochter muß man behutsam vorgehen. Ihre erzwungenen Loslösungsmanöver hat sie folgerichtig mit Schreien quittiert. Unter dem Stichwort "Loslösung" und in meinen Langtexten, link oben links, erkläre ich die entwicklungspsychologischen Zusammenhänge. Bitte lesen Sie sich diese erst einmal durch. Fragen danach können sie mit gerne wieder stellen. Viele Grüße PS: bitte nicht mehrere Fragen für eine verwenden, die Fragenzahl ist begrenzt.
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