Mitglied inaktiv
Lb.Dr.Posth,mit sanfter Ablösung startete unsere Tochter(*11/02) vor 2 Mon.im Kiga.Ging zunächst gern,schien stolz.Jedoch immer Tränen u völlig erschöpft,wenn ich sie abholte.Sie veränderte sich schleichend:ständig weinerlich, unausgeglichen,nicht mehr offen zu Kindern.Lt. Erzieherin auch im Kiga zurückhaltend(war sie früher nie).Da sie sehr sensibel ist,verarbeitete sie die Eindrücke schwer.Die Spielsituation war in dem sehr kleinen Kiga für sie schlecht,was sie oft bedrückte.Nach einem Vorfall mit einer Aushilfe weinte sie nicht mehr "nur" zuhause,sondern auch im Kiga,wollte schließlich nicht mehr bleiben.1x ließ ich mich überrumpeln,ließ mein weinendes Kind dort entgegen meines Gefühls u besseren Wissens.Danach war alles vorbei,regelrechtes Trauma.Seitdem pausieren wir u sie wird wieder wie früher.Werden sie nochmal ganz rausnehmen.Ist es für ihr Selbstbewußtsein ok zu sagen,es war zu früh u wir machen nochmal Pause?Wie merken wir,wann wir es wieder versuchen können?DANKE.Grüße.
Hallo, das war sicher richtig, daß Sie Ihre Tochter unter den gegebenen Umständen und nach dem "Vorfall" noch einmal aus dem Ki-ga herausgenommen haben. Da Ihre Tochter offensichtlich an den Grenzen ihrer Kapazität in Sachen Sozialkompetenz gestanden hat (ist ja auch erst knapp 3 Jahre), ist die Aussetzung des Ki-ga für sie kein Rückschlag, sondern eher eine Entlastung. Irgendwann im Laufe des nächsten Jahres wird sie das "Trauma" verarbeitet haben und neues Interesse am Ki-ga von sich aus anmelden. Die Wiederaufnahme sollte natürlich auch nur mit sanfter Ablösung erfolgen. Viele Grüße
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