mamahelene
Hallo Dr. Posth, Es geht um Kind 1,5 und wie mit Trotzreaktionen umgehen, Beispiele. Wenn es im Supermarkt was nicht bekommt was es will setzt sie sich einfach auf den Boden und weint bzw.meckert(geht auch nicht in Einkaufswagen) Wie geht man damit um?Einfach weitergehen? (Wenn sie zb nicht auf den Arm will?)meißt kommt sie dann hinterher und setzt sich wieder hin. Spazieren, seztt sich auf Boden will weder laufen noch Kiwa. Wenn wir im Garten spielen schmeißt sie zB mit Erde um sich, bringe sie dann ins Wohnzi. Kann uns aber durch Balkontüre sehen und diese auch öffnen. Ist das ok? Wie reagiert man richtig? Ist das schon schlimme soziale Isolation? Sie interessiert nichts sagt man nein macht sie es erst recht dabei versuchen wir nein schon so gering wie möglich zu halten aber es ist ja auch gefährliches ZB Gehweg will weder an hand noch auf Arm oder sonstiges nur alleine laufen. Im Laden räumt alles aus geht an andere Leut Sachen. Danke für die tolle Arbeit Helene
Liebe Helene, ihre Tochter verhält sich wie ein normales Kleinkind, das nur ein bisschen eigenwillig ist. Das tröstet Sie natürlich wenig, aber es soll Ihnen verdeutlichen, dass Sie mit diesen Problemen a) nicht allein dastehen und b) mit etwas Erfahrung immer besser umgehen lernen. Das Problem mit dem "nein" erkläre ich übrigens sehr ausführlich in zahlreichen Anworten, die im gezielten Suchlauf alle unter selbigem Stichwort gesammelt sind. Vielleicht lesen Sie dort auch einmal nach. Auf jeden Fall ist es so, dass "nein" als eine den Willen des Kindes beschränkende Botschaft zuerst gar nicht richtig verstanden wird und dann, wenn es verstanden wird, nicht einfach akzeptiert werden kann. Denn der eigene Wille als jetzt zeitgleiche wichtige Entdeckung schafft die Voraussetzung für die Erkenntnis, ein eigenständiger Mensch zu sein. Und das lässt sich kein gesundes Kind so einfach nehmen. So kommt es in den meisten Fällen auf ein geschicktes Auspendeln der Eltern aus, wann man dem Kind seinen Willen gewährt und wann man ihn einschränkt. Im Endeffekt sollte aber immer ein Überwiegen des Gewährens zustande kommen. Also Erde in die Wohnung tragen kann heißen, das ist von der Sache her nicht falsch, macht aber die Wohnung schmutzig (was das Kleinkind zunächst nicht weiß) und muss wieder aufgekehrt werden. Dann darf das Kind die Erde wieder hinaustragen. ausräumen im Supermarkt geht nicht, also bleibt das Kind im Korbwagen oder der Vater geht einkaufen (hoffentlich lesen ein paar Väter mit). Spaziergänge sind nur für Eltern schön, Kinder wollen entdecken und bleiben schon ander nächsten Straßenecke stehen, um sich die Blümchen im Steinboden anzusehen. Also bleiben auch Sie stehen und warten, bis Ihre Tochter genug entdeckt hat. Warum müssen Sie beim Spazierengehen 2 km zurücklegen? Es gibt also immer friedliche Lösungen, und die Friedfertigkeit, die Sie dabei Ihrer Tochter bieten, gibt sie Ihnen später wieder zurück. Viele Grüße
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