brittawirdmama
Hallo Dr. Posth,hilfe unsere To 12Wo ist tags zu gleichen Zeiten sehr müde,kann aber nicht einschlafen.Vor 3Wo gings noch mit mir zusammen im Bett,nun schreit sie aber nur,ob mit Schnuller oder Stillen.Manchmal schläft sie übermüdet auf dem Arm ein,aber ich kann sie nicht lange tragen,hinlegen merkt sie immer! Im KiWa schläft sie auch nicht mehr.Haben wir dies 'antrainiert'?Sie hat einen Schub hinter sich,wir haben uns gefreut,daß sie endlich tags auch mal allein auf ihrer Spieldecke liegt oder um ihr Mobile zu betrachten,und nun das. Eventuell zahnt sie auch schon, da sie nachts nun unruhig schläft,ständig sabbert und auf ihrer Faust kaut, und es sieht auch schon stellenweise weiß im Mund aus. Was können wir tun???Mein Mann möchte ab 6 Mon. ferbern versuchen,aber das kann ich nicht.Bin verzweifelt! Abneds schläft sie mit Ritual nach dem Stillen und sehr lange Schnuller, dauert zwischen 25 Min und 1 Std,sie braucht nachts auch noch den Schnuller öfter mal gehalten.Ist das ok?
Hallo, mit 12 Wochen können Sie von einem Säugling noch kein zuverlässiges Schalfverhalten erwarten. Es dauert bis zu einem halben Jahr, bis der Mensch ein einigemaßen verlässliches Schlafmuster entwickelt hat. Im ersten Lebenshalbjahr hat man entweder Glück mit seinem Kind oder "Pech", was aber bedeutet, dass man geduldig und nachsichtig für ein ruhiges Einschlafritual sorgt. "Ferbern" ist absolut verboten bei kleinen Säuglingen und höchst umstritten bei älteren Säuglingen und Kleinkindern. Im gezielten Suchlauf unter "Schlafprobleme" können Sie ganz viel zu diesem Thema lesen. Auch gucken Säuglinge nicht lange einem Mobile zu. Ihr Interesse gilt vielmehr der Bezugsperson und dem Aufbau von zwischenmenschlichem Kontakt. Auch der Vater ist da interessant! Wenn es "weiß" im Mund ist, sollten Sie unbedingt beim KiA/KiÄ abklären lassen, ob Ihre Tochter nicht einen Mundsoor hat. Der muss behandelt werden. Auch der Windelbereich kann sich mit Pilz besiedeln. Dann können jetzt Blähungen die Entspannung zum Einschlafen behindern. Unter dem Stichwort "Trimenonkoliken" können Sie wiederum im gezielten Suchlauf viel dazu lesen. Geeignete Medikamente wie Pipenzolat-Tropfen in Kombination mit Lefax sorgen für ausreichende Ruhe im Darm. Den Schnuller müssen Sie Ihrer Tochter noch für lange Zeit lassen. Er sorgt dafür, dass sich der Säugling und das Kleinkind selbst beruhigen können ohne die Mutter oder den Vater. Nacht muss man den Schnuller ab und zu dem Kind zurückgeben, was dann praktisch kein Problem ist, wenn das Kind bei einem selbst im Zimmer schläft. Viele Grüße.
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