Mitglied inaktiv
Ich war Ende Februar bei Ihnen in der Praxis wg. Sohnes ( im Mai 3).Nachdem was ich erzählt habe, meinten Sie, er habe wohl ein „klassisches“ Entthronugstrauma. Er ist äußerst Mama anhänglich, der Vater, der Zeit hat und sich sehr bemüht darf kaum etwas machen, Sohn redet in Babysprache, ist aggressiv, v,a, seinem Bruder gegenüber,trotzt stark. Sie rieten mir, 2-3x/ Wo exklusiv etwas mit ihm zu unternehmen. Mache ich, 2x klappt meist, 3x nicht immer. Hierzu ein paar Fragen:Wie lange sollten die Unternehmungen sein? Ich gehe mit ihm allein in den Park, auf den Spielplatz. Reicht es auch aus, mal eine Stunde allein mit ihm zu spielen? Wie sollte sich mein Mann verhalten? Wenn er mit dem Sohn was unternehmen möchte, mag dieser nicht, er will bei mir bleiben. Diese Woche klappte es nur 1x, heute war großer Trotz angesagt. In letzter Zeit ist mein Sohn sehr gerne bei Nachbarn mit einem Kind gleichen Altersm will immer hin (allein). Gutes Zeichen? Auch wenn dort sehr große Rivalität?
Hallo, alle selbstbestimmten, außerhäusigen Unternehmungen dienen auch der Loslösung. Sie sollten diese Tendenz Ihres Sohnes also weiter unterstützen. Rivalität ist in diesem Alter noch unvermeidlich. Wenn sich aber die beiden dabei vertragen können, ist das gleichzeitig auch ein gute Schule, auch im Hinblick auf das älter werdende Geschwisterchen. Es kommt bei den Unternehmungen mit Ihrem Sohn nicht unbedingt auf die Zeitdauer an, sondern mehr auf die Intensität der Gemeinsamkeit. Es reicht auch völlig aus, wenn Sie einfach nur mit ihm intensiv spielen. Dass der Vater im Moment noch etwas Schwierigkeiten hat, seinen Sohn für sich zu gewinnen, ist ja Ausdruck des "Entthronungstrauma". Nichtdestoweniger sollte er weiter attraktive Angebote machen, um seinen Sohn zu zeigen, dass er "auf ihn wartet". Er wird schon Erfolg haben, da bin ich sicher. Viele Grüße und alles Gute
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