Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, meine Tochter (gerade 3 geworden) macht im Moment eine für sie und uns unangenehme Phase durch: Sie war immer ein sehr sicheres kleines Mädchen, die auch ohne Schwierigkeiten bei einer Tagesmutter war und auch ohne weiteres bei Freunden ohne uns übernachtet hat. Seit Mai hat sie ein kleines Schwesterchen. Seit dem ist sie zum einen ständig krank (Husten, Bronchitis) zum anderen ist auch von dieser Selbstsicherheit einiges verschwunden und sie haut und kratzt und beißt ihre kleine Schwester. Zudem ist sie seit Oktober im Kiga, was auch nicht ganz ohne Probs ablief. Zu Hause ist ihre Lieblingshaltung: weil ich das nicht will!!. Das geht von morgens bis abends. Sie tritt, kratzt und beißt weiterhin ihre Schwester und, das ist neu, auch andere gleichaltrige Kinder. All das bringt mich zur Weißglut und manchmal an meine Grenzen. Gleichzeitig ist sie oft unglaublich Mama-anhänglich. Und immer höre ich: Mama, ich will zu dir. Was raten Sie mir? Miriam
Liebe Miriam, Sie müssen sich fragen, ob Sie die Ablösungsvorgänge Ihrer Tochter in der Zeit vor dem Geschwisterchen nicht all zu rosig zeichnen. Z.B. schläft kein 2-jähriges ohne seine Eltern bei Freunden. Das würde es nur machen, wenn es sich dazu gedrängt fühlt. Nun ist die kleine Schwester da und beansprucht immer mehr "Mutter" von Ihnen und gleichzeitig muss Ihre ältere Tochter in den Ki-ga, also wieder Ablösung in einem Moment, in dem Sie dazu innerlich nicht bereit ist. Folglich fühlt sie sich ausgebootet. Die einzige Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, besteht für sie jetzt in aggressiven Entladungen. Die richtet sie zunächst auf ihre nächste Rivalin, die kleine Schwester, und dann immer mehr auch auf andere Kinder, weil sie ihre Schwester ja schonen muss. Wo ist eigentlich der Vater, der die älteren Kinder "aufzufangen" hat, wenn Geschwister geboren werden (s. gezielter Suchlauf: Eifersucht auf den Neuankömmling)? Am besten, Sie nehmen Ihre Tochter vorübergehend aus dem Ki-ga heraus. So bekommt sie weniger Infekte! und kann zu Hause noch einmal ganz viel Zuwendung "nachtanken". Binden Sie sie ein wenig in die Pflege der kleinen Schwester mit ein, und bitten Sie Ihren Mann, sich ganz stark um seine ältere Tochter zu bemühen. Viele Grüße
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