Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist nun 3 1/4 Jahre alt und seit ca. 3-4 Monaten stottert er. Ich bin nach kurzer Zeit mit ihm zum Kinderarzt und dieser meinte, dass wäre in dem Alter ganz normal, ein Entwicklungsstottern eben. Da es sich aber nicht bessert, ganz im Gegenteil an manchen Tagen bekommt er keinen Satz ohne Probleme heraus, habe ich nun einen Termin bei einer Logopädin gemacht. Hinzu kommt nun, dass er vor ungefähr einer Woche mit starkem Augenzwinkern angefangen hat. Wir dachten zuerst, er hätte eine Bindehautentzündung oder ähnliches. Aber der Augenarzt konnte nichts feststellen. Ich bin nun sehr verunsichert und mache mir grosse Sorgen. Ist mein Sohn psychisch angeschlagen? Er geht seit zwei Jahren in eine Kita und hat dort keine Probleme. Ein Gespräch mit den Erzieherinnen hat auch keine Veränderungen aufgezeigt. Er ist sehr unsicher und traut sich zuwenig zu, aber ansonsten verhält er sich ganz normal, sagten sie. Ich möchte meinem Sohn gern helfen, weiss aber nicht wie. Ist es sinnvoll professionelle Hilfe (Kinderpsychologen) in Anspruch zu nehmen oder können wir Eltern ihm helfen? Danke & Grüsse
Hallo, es gibt das sogenannte Übergangsstottern oder Poltern (Suchlauf!). Wenn es das ist, sollten Sie nur Geduld haben und die Entwicklung abwarten. Je weniger Sie unternehmen, desto schneller geht es weg! Das Augenblinzeln könnte ein Tic sein, übrigens der häufigste Tic bei Kleinkindern. Auch hier sollte man zuwarten. Es gibt keine Behandlungsform. Stärken Sie das Selbstbewußtsein Ihres Jungen. Lesen Sie dazu besonders den 3. Teil über das emotionale Bewußtsein, link oben rechts. Viele Grüße