Mitglied inaktiv
S.g. Herr Dr. Posth Unser Sohn 18 Mo ist in einen Schwimmteich gefallen (30 cm Tiefe)und war mit dem Kopf ca. 5 sec. unter Wasser. Mein Vater ist sofort nachgesprungen und hat ihn herausgeholt. Ich war daneben, habe ihn danach sofort getröstet. Seither hat er Angst vor dem Baden u. Duschen und dem Babypool im Garten. Wir haben ihn 3 Wochen nicht gebadet, danach unter extremem Gebrüll einmal. Er spielt aber nach wie vor mit dem Wasser, d.h. steht am Rand von Badewanne oder Pool und macht mit der Hand Plitsch-Platsch und spielt mit dem Becher. Sobald aber die Füsse in das Wasser sollten, schreit er extrem. Wir dachten nun ihn nur noch mit einem Waschlappen abzuwischen für längere Zeit, aber auch da schreit er, aber ich denke aus Protest allgemein. Welches Vorgehen halten Sie für sinnvoll, sodass er diese Angst überwinden kann ? Danke, denn wir sind ratlos. Mit Grüssen Doris
Liebe Doris, die entstandene Angst rührt von einem natürlichen Selbstschutz her, daher ist etwas anders damit umzugehen, als mit der Objektangst oder Furcht. Eine zustarke Konfrontation wäre also sicher falsch. Insofern müßte man noch vorsichtiger anfangen, Ihren Sohn wieder von der Harmlosigkeit des Wassers zu überzeugen. Z.B. könnte er sich in einer kleinen Waschschüssel oder Spülwanne waschen dürfen. Dann sollte er dann auch die Füße hineinhalten. Es selbst soll das Wasser einfüllen dürfen und ausgießen. Den Waschlappen muß er allerdings hinnehmen, denn sonst ist ja kein Waschen möglich, das müssen Sie ihm erklären, soweit das geht. Viel Ablenkung und Spielerei wird nötig sein, um seine altersgemäßen, inneren Widerstände zu überwinden. Viele Grüße
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