Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, meine Tochter (15 Monate) läßt sich nur von mir ins Bett bringen und wenn sie nachts weinend aufwacht auch i.d.R. nur von mir trösten. Nun bin ich wieder schwanger und muss demnach in spätestens 7 Monaten zur Entbindung in die Klinik (wieder KS & 1 Woche Aufenthalt). Das Zubettgehen sieht derzeit so aus: Ich lege mich mit ihr zusammen in ihrem Zimmer auf ihre Matratze. Sie windet sich dann so lange bis sie schläft. Manchmal weint sie auch (früher bis zu einer Stunde auf dem Arm). Wenn sie eingeschlafen ist, verlasse ich den Raum. Wenn mein Mann versucht, sie abends in den Schlaf zu begleiten, weint sie so stark, daß sie sich übergibt. Das haben wir bisher 2 mal so weit kommen lassen. Wir wollten es zumindest probieren. Wir hören oft, daß sie da durch muß und irgendwann aufhören wird zu weinen. Für mich fühlt sich das aber nicht richtig an. Daher wäre ich sehr froh und dankbar, wenn Sie uns Hinweise geben könnten, wie wir sie sanft umgewöhnen können. dallas
Hallo, damit der Vater ein Kind ins Bett bringen kann und die Mutter ersetzen, muss erst die Loslösung in Gang gekommen sein. Das scheint aber bei Ihrer Tochter noch nicht so weit zu sein und insofern ist es falsch und wie Sie sehen sinnlos, ihr diesen Schritt abzuverlangen. Ihr Mann müsste erst einmal versuchen, am Tage durch Spielen, "Vorlesen", Spazierengehen, gemeinsames Essen usw. sie langsam auch an sich zu binden. Das wird also noch eine geraume Zeit dauern, bis es soweit ist. Solche brachialen Methoden wie, da muss ein Kind durch, sind heutzutage völlig abwegig geworden, wenn die Kriterien der Bindungstheorie kennt. Also lassen Sie sich nicht verunsichern. Ansonsten ist es im Großen und Ganzen richtig so wie Sie vorgehen. Viele Grüße
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Guten Tag Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort von letzter Woche. Mein Mann kümmert sich schon immer sehr liebevoll um unsere Tochter, wickelt und füttert sie, geht spazieren und auf den Spielplatz. Nur ins Bett bringen lässt sie sich nicht von ihm. Ich denke, dass es auch daran liegt, dass sie immer bei mir auf dem Arm einschläft. Das geh ...
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