Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

nächtl.Stillen

Frage: nächtl.Stillen

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Sehr geehrter Herr Dr.Posth, habe schon viel gelesen u.kenne auch Ihre Meinung zur nächtl.BE. Ich komme allerdings nicht weiter.Meine T.15Mon.wird seit 9Mon.nur noch Nachts gestillt. Tagsüber norm.Kost.Nimmt keine Milch/Flasche.Seit Do.,T.hat 1Nacht lang schwer erbrochen, geht nichts mehr.SIe schläft abends nicht mehr ein.Kommt Nachts alle 4Std. u.ist durch nichts zu beruhigen.Kuscheln,singen,wiegen,Papa, alles vergebens.Selbst sie mit ins Elternbett nehmen bewirkt nur das Gegenteil.Es scheint Hunger zu sein,kein nuckeln.EIgentl.macht mir das Stillen nichts aus.(Wenn es 1x gegen morgen ist), aber so u.die ganzen neg.Einwände des Umfeldes,machen mich traurig u.verunsichern mich.Ich hoffe es ist nur eine Phase, aber ich weiss nicht weiter. Die KLeine wurde nie schreien gelassen.Betreuung nur durch Eltern.Auf anraten des KIA wurde das nächtl.Füttern befürwortet,da sehr dünn.Stillen dient nicht dem Einschlafen.Habe Angst, nie wieder rauszukommen.Vielen Dank u.Gruß,Cerrin77


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, lassen Sie sich nicht irre machen von den vielen und meist unreflektierten Meinungen der Leute zum Thema Stillen und Brustentwöhnung. Offenbar hat Ihre Tochter eine Magen-Darm-Infektion durchgemacht. Das Erlebnis des Erbrechens scheint einige Kinder stark zu irritieren. Danach sind sie erst einmal ängstlicher als vorher. Dazu kommt, dass Ihre Tochter -wie Sie schreiben- sehr dünn ist, also nicht viel Gewicht hat. Da wäre es ein Fehler, ihr gerade jetzt die zusätzliche Nahrungsquelle zu entziehen. Aber wenn diese Krankheitsphase demnächst vorüber ist, dass wäre es schon ratsam, mit der Brustentwöhnung in der Nacht zu beginnen. Viele Grüße


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