Sweet_76
Meine Tochter (2) und ich haben gerade 2 Wochen Eingewöhnung hinter uns. In der ersten beiden Tagen war sie sehr neugierig und hat sich frei bewegt und gespielt, ohne groß auf mich zu achten, am dritten Tag wurde eine erste Trennung durchgeführt. Da sich meine Tochter nicht beruhigt hat, wurde sie nach ca 20 Minuten zu mir gebracht (ich saß in einem anderen Raum). Danach sind wir sofort nach Hause (auch sie wollte sofort weg). In den darauffolgenden Tagen blieben wir den ganzen Vormittag und ihr verhalten änderte sich: sie blieb immer in meiner Nähe und sobald die Erzieherin zu nahe kam, wollte sie in meinen Arm. Einmal wollte wir an getrennten Tischen sitzen und sie weinte, obwohl ich im Raum blieb. Ich frage mich nun, ob ich weitermachen soll oder ein Pause sinnvoller wäre. Die Kita schlauchlos vor, einfach eine Trennung durchzuführen, damit sie merkt, dies ist jetzt nunmal der Weg. Dies kommt für mich aber nicht in Frage. Vorab viele dank.
Hallo, nein, diese harten Trennungen, das muss man immer wieder sagen, führen nur zu einer großen Verängstigung des Kindes und bergen die Gefahr einer nachhaltigen Traumatisierung. Abgesehen von prompt einsetzenden Beziehungsstörungenzu Hause mit Schlafstörungen, Essstörungen, extremer Anhänglichkeit und vermehrter Aggression wird auf Dauer Angsterkrankungen Vorschub geleistet. man kann das nicht oft genug den Erzieherinnen gegenüber betonen. Lassen Sie sich also nicht beirren und lassen Sie sich nur auf eine sanfte Ablösung ein (s. gezielter Suchlauf). Sie haben das Recht darauf! Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung