Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unser Sohn Julian geht seit ca. 2 Wochen zur eingewöhnung in den Kindergarten, d.h. mein Mann bleibt eine Zeit bei ihm in der Gruppe (unterschiedlich lange zwischen 3/4 und 1 Stunde) und geht dann für ca. 1 1/2 Stunden weg und holt ihn zum Mittag wieder ab. Sein Weggehen ist abgesprochen und geschieht mit Julians Zustimmung. Wir wollen es mit der eingewöhnung ruhig angehen und ihm tatsächlich zeit zu Gewöhnen geben. Zum Glück haben wir eine tolle erzieherin, die meint, nicht nur das Kind, auch die Eltern müssen mit der Trennung klar kommen. Unser eindruck ist nun, dass Julian seit er in den Kindergarten geht, weniger auf uns hört. "Nein" ignoriert er deutlich öfter, er schmeißt Dinge, tut viele dinge, die er nicht soll.... woran kann es liegen, was können wir noch anders machen? Sollte die eingewöhnung viell. doch schneller und konsequenter gehen, um ihm nicht das Gefühl zu geben, eltern gehören mit in die Kita? Vielen Dank, Grit und Michael
Liebe Grit und lieber Michael, Sie verraten mir nicht, wie alt Ihr Sohn ist. Vermutlich ist er noch deutlich unter vier Jahre, denn er zeigt ganz eindeutig, daß er trotz Ihres Bemühens um eine sanfte Ablösung mit der Situation nur schwer klar kommt. Sein Wehren besteht in einer Verstärkung seiner Trotzreaktionen. die Empfehlung an Sie lautet also genau umgekehrt, als Sie in Ihrem Schreiben vorwegnehmen. Sie müssen noch behutsamer vorgehen und das Prinzip der Ersatzbezugsperson nutzen. Wenn die Erzieherin so nett und verständnisvoll ist, wie Sie schreiben, dann wird Sie Ihnen sicher bei dem noch schwierigen Übergang helfen. Viele Grüße
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