Truddel
Lieber Herr Posth, bin seit 3 Wochen bei der KiGa-Eingwöhnung der ZWillis (2J10M) und ratlos wie es weitergehen soll. KiGa Unstrukturiert bei Eingewöhnung 1. Woche Totalchaos im KiGa. 2 Woche erste Kontaktversuche der Erzieherin (E). Ende 2. Woche gehen sie mit E einkaufen, die "heiklere" von beiden schubst mich in den Gruppenraum zurück, ich soll da bleiben. Rest des Tages super, viel und gerne ohne mich. Dann erkältet, wenig Schlaf -> 2 Tage ohne Trennungsversuch. Danach wieder besser, lassen mich aus dem Raum. Dann schrie Kind in meiner Abwesenheit. Tröstversuche der E erfolglos. weiß nicht wie lange sie schrie. Danach wieder sehr anhänglich. Wie komme ich von "tolerierter abwesenheit" dazu, dass sie sich von E trösten lassen? Wenn ich dabei bin, kommen sie natürlich direkt zu mir. 5 Wochen habe ich noch Zeit. mit nir gehen sie gerne, seit der 2. Woche schon bis zm Mittagessen, vielen Dank schon mal!
Hallo, die Umorientierung von der Mutter zur Bezugserzieherin muss auch von der Erzieherin gewollt und eingeleitet werden. Wenn die Kinder spüren, dass die Erzieherin mit an deren Dingen beschäftigt ist und eigentlich für sie keine Zeit hat, gelingt dieser Prozess nur sehr schlecht. Dagegen spricht auch nicht, dass einmal ein gemeinsamer Einkauf stattgefunden hat. Das ist natürlich ein spannender Vorgang, der Beziehung vortäuscht, wo noch keine ist. Beziehung zeigt sich erst in den kritischen Momenten. Das heißt, daran muss die Erzieherin mit Ihnen zusammen noch arbeiten. Aber Sie haben ja noch 5 Wochen. Das sollte genügen. Viele Grüße
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